Angst, krankhaft oder nicht?
Okt 2nd, 2009 | By Ines | Category: psychische Erkrankungen ,
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Doch wann wird Angst krankhaft? Nicht jede Befürchtung ist gleich krankhafte Angst, genauso wenig wie jede Stimmungsschwankung oder trübe Gedanken gleich eine Depression ist. Man muss hier sehr genau unterscheiden. Krankhafte Angst beeinträchtigt einen im täglichen Leben, behindert einen im Fortkommen, kann demütigend sein und Selbsttötungsabsichten hervorrufen.
Wo Menschen mit Phobien es noch leichter schaffen diesen auszuweichen, gibt es Angststörungen, die man nicht beeinflussen, denen man nicht entkommen kann. Fast überfallartig befallen sie einen, ohne das die momentane Situation auslösend dafür ist. Sie treten immer länger und immer öfter auf. Ein fortgeschrittenes Stadium der Angststörung liegt vor, wenn die Betroffenen sich immer mehr aus ihrem sozialen Leben und ihrem Alltag zurückziehen. Durch eigene Willenskraft schafft es der Erkrankte nicht mehr, sich aus dieser Angst zu befreien. Oft greift er zu Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin, zu Medikamenten wie Schlaf- und Schmerzmitteln oder auch zu Rauschdrogen. Diese Art der Angst ist nur mit Hilfe kompetenter Fachärzte zu bewältigen und sollte nicht im Selbstversuch behandelt werden.
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