Arthrose – Helfen Spezialpflaster gegen die Schmerzen?
Wie soll man sich aber bewegen, wenn jeder Schritt zur Qual wird? Selbst kurze Spaziergänge oder der einfache Weg zum Supermarkt können für Betroffene zur Tortur werden. Abhilfe oder zumindest Linderung soll die sogenannte Taping-Methode bringen. Die erkrankten Gelenke sollen dabei mit Pflasterstreifen straff umwickelt und so eine stabilisierende Wirkung erzielt werden. Die Universität Melbourne hat unter der Leitung von Dr. Rana Hinman eine Studie durchgeführt, die klären sollte, ob Arthrosepatienten mit dem Taping geholfen werden kann.
Als Ergebnis der Untersuchung konnte die Wirksamkeit der Spezialpflaster eindrucksvoll bewiesen werden. So hatten sich bei etwa drei Viertel der Patienten Verbesserungen gezeigt. In der Placebo-Gruppe war es immerhin noch jeder Zweite der weniger Schmerzen verspürte. Demgegenüber stand die Kontrollgruppe. Hier blieb bei 90 % der Personen der Zustand unverändert. Erstaunlich ist nicht nur die Wirksamkeit des Tapings sondern auch die Verbesserungen in der Placebo-Gruppe. Es kann also geschlussfolgert werden, dass ein schlechtes oder falsch angelegtes Pflaster besser ist als gar keins.
Interessierte sollten sich in ihrer Apotheke oder beim Physiotherapeuten erkundigen und sich das richtige Anlegen zeigen lassen.
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