Bronchitis (1) – Ursachen, Symptome und homöopathische Mittel

Bei einer Bronchitis hat sich die Bronchialschleimhaut entzündet, wodurch eine Reihe von typischen Symptomen entsteht. In den meisten Fällen wird sie durch Viren verursacht und kann deshalb nicht mit Antibiotika behandelt werden. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die durch Viren bedingte Bronchitis die Schleimhaut geschädigt hat und Bakterien diese nun leichter besiedeln können. So kann zusätzlich zur Virusbronchitis eine bakterienbedingte Bronchitis entstehen. Man unterscheidet die akute Bronchitis, welche meist im Rahmen einer Erkältung auftritt und innerhalb von ein bis zwei Wochen auskuriert wird, von einer chronischen Bronchitis. Letztere hält sich mehrere Wochen bis Monate an und kann schlimmstenfalls bleibende Lungenschäden hervorrufen.

Worin liegen die Ursachen einer Bronchitis?

  • In den meisten Fällen sind Viren, insbesondere Grippeviren, der Auslöser.
  • Seltener liegt die Ursache in einer Entzündung durch Bakterien.
  • Auch chemische Stoffe (z. B. Zigarettenrauch), Schadstoffe aus der Umwelt und Allergene können zu einer Bronchitis führen.

Welche Beschwerden treten im Rahmen einer Bronchitiserkrankung auf?

  • Zuerst tritt meist trockener, schmerzhafter Reizhusten auf, der später in einen „lockeren“, mit Schleimauswurf versehenen Husten übergeht. Dieser Auswurf ist zunächst farblos und schleimig, durch zusätzliche Bakterienbesiedlung kann er eitrig werden.
  • Es treten nicht nur Husten, sondern auch andere Erkältungssymptome auf.
  • Erhöhte Temperaturen bzw. leichtes Fieber sind möglich.

Aus der Naturheilkunde können Sie u.a. auf folgende homöopathischen Mittel zurückgreifen, wobei sich die Wahl der Mittel nach den jeweiligen Begleitsymptomen richtet:

  • Antimonium tartaricum: Dieses Mittel gehört zu den wichtigsten Mitteln bei akuten Atembeschwerden. Es ist angezeigt, wenn der Husten tief rasselnd in den Bronchien sitzt, wodurch das Abhusten nur mit Mühe und Würgen erfolgen kann. Eine aufrechte Körperhaltung bringt Erleichterung, im Liegen sind die Beschwerden schlimmer.
  • Bryionia: Der Infekt entwickelt sich allmählich, beim trockenen Husten treten stechende Schmerzen in der Brust auf. Begünstigt wird der Husten durch Bewegung oder beim Betreten eines warmen Raumes.
  • Hepar sulfuris: Zunächst ist der Husten trocken, später rasselnd mit zähem, gelbem Auswurf, wodurch Erstickungsgefühle entstehen. Heiserkeit und Halsschmerzen begleiten den Husten, welcher beim geringsten Kältereiz ausgelöst wird.
  • Rumex: Es besteht ein anhaltender Kitzelreiz im Hals, der durch kalte Luft ausgelöst wird, genauso wie der trockene, quälende Husten.
  • Ipecacuanha: Dieses wichtige Mittel ist angezeigt, wenn Übelkeit, Erbrechen und Erstickungsgefühl den trockenen, krampfartigen Husten begleiten. Der Zustand verschlechtert sich abends beim Hinlegen sowie bei Bewegung und feuchtwarmem Wetter

Auch bei einer Bronchitis gibt es verschiedene bewährte Hausmittel, die den Heilungsprozess verbessern. Welche das sind lesen Sie hier.

Okt 27th, 2009 | By | Category: Homoöpathie, Krankheiten ,



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