Diabetes mellitus (II)- Verhaltensweisen, die den Umgang mit der Krankheit erleichtern.

Die Therapie bei Diabetes beruht auf drei Bausteinen: Ernährung, Gewichtskontrolle und körperliche Aktivität. Beim Typ-1-Diabetes ist eine Therapie mit Insulin in jedem Fall angezeigt, da dieses fehlt. Der Typ-2-Diabetes lässt sich durch eine Umstellung der Ernährung und regelmäßige körperliche Bewegung unter Kontrolle bringen. Helfen diese Maßnahmen nicht, wird auch hier mit blutzuckersenkenden Medikamenten sowie Insulin behandelt.

Mit folgenden Tipps und hilfreichen Maßnahmen können Sie einen Beitrag zu Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Selbstbehandlung leisten:

  • Nehmen Sie Einfachzucker (z. B. Haushaltszucker) nur in geringen Mengen zu sich. Er eignet sich als Notfallmittel, falls eine Unterzuckerung vorliegt. Kohlenhydrate sollten in der Regel als Mehrfachzucker und in Verbindung mit pflanzlichen Faserstoffen zugeführt werden. Vollkornprodukte, Kartoffeln, Reis und Haferflocken eignen sich hier besonders.
  • Müssen Sie Insulin spritzen, ist eine sorgfältige Einweisung in die Insulinbehandlung notwendig.
  • Machen Sie sich mit der Selbstkontrolle des Blutzuckers vertraut.
  • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ärztliche Kontrollen sind wichtig, um beispielsweise Spätkomplikationen rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  • Spurenelemente wie Zink (z. B. in Rindfleisch, Linsen, Hackfleisch oder Camembert), Chrom (in Bierhefe und Vollkornprodukten) und Mangan (z. B. in Haferflocken, Heidelbeeren und Schwarzem Tee) sind für die Ernährung von Diabetikern besonders wertvoll.
  • Durch regelmäßige körperliche Betätigung sprechen die Zellen für Insulin besser an. Halten Sie diesbezüglich jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt Rücksprache.
  • Die tägliche Ernährung sollte so aufgebaut werden, dass der Anteil an Kohlenhydraten etwa 50 %, der Fettanteil nicht mehr als 30 % und der Anteil an Proteinen nicht mehr als 20 % beträgt. Dies sind nur grobe Richtwerte, denn die Ernährung sollte den Bedürfnissen und Lebensumständen des einzelnen Patienten entsprechen.
  • Vermeiden Sie Verletzungen am Körper, besonders an den Füßen! Regelmäßige medizinische Fußpflege kann hilfreich sein. Dazu zählt auch eine gründliche Zahnpflege, um Zahnfleischerkrankungen vorzubeugen.
  • Zu den Heilkräutern, die sich bei Diabetes bewährt haben, zählen Quecke, Heidelbeere, Bohnenschalen, Lapacho und Fuchskreuzkraut.
  • Aus der Naturheilkunde kann auf Nelkenöl oder Jambulbaum zurückgegriffen werden.

Welche Ursachen Diabetes haben kann und mit welchen Symptomen sich die Krankheit bemerkbar macht lesen Sie hier.

Nov 29th, 2009 | By | Category: Gesundheit, Krankheiten ,



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