Folsäure – Schwangere, Raucher und Alkoholiker leiden oft unter Mangel

Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin und gehört zu der Gruppe der B Vitamine. Es ist für den menschlichen Körper ein sehr wichtiges Vitamin und doch nehmen nur etwa 20% der Menschen in Deutschland genügend Folsäure durch ihre Nahrung zu sich. Folsäure ist nicht nur für den menschlichen Stoffwechsel wichtig, sondern schützt das ungeborene Kind von Schwangeren oder solchen die es werden wollen vor Fehlbildungen der Wirbelsäule und des zentralen Nervensystems.

Folsäure hat im Körper verschiedene Aufgaben. So wirkt es zum Beispiel bei der Bildung der roten Blutkörperchen und der Schleimhautzellen mit. Beim Aufbau der Erbsubstanzen DNA und RNA und auch beim Eiweißstoffwechsel und Fettstoffwechsel spielt es eine große Rolle. Zellteilung und die Entwicklung von Zellen werden durch Folsäure sehr beeinflusst. Ist zu wenig des Vitamins Folsäure im Körper vorhanden, beeinflusst dies die Stoffwechselvorgänge und kann zu Krankheiten führen.

Der tägliche Bedarf an Folsäure liegt bei etwa 0,4 mg. Eigentlich ist der Tagesbedarf durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung gedeckt, da aber viele Menschen nicht täglich Obst und Gemüse essen, werden sie durch ihre Ernährung nicht ausreichend mit Folsäure versorgt. Bei erhöhtem Bedarf kann Folsäure von außen in Form von Tabletten zu sich genommen werden. Das ist zum Beispiel bei Schwangeren der Fall.
Der Körper kann Folsäure nur in sehr geringen mengen speichern, so dass dieses Vitamin regelmäßig durch die Nahrung dem Körper zugeführt werden muss.

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Das Vitamin Folsäure findet man in vielen verschiedenen Lebensmitteln. Besonders viel Folsäure enthalten Weißkohl, Spinat, Apfelsinen, Weichkäse, Rinderleber und Roggenvollkornmehl. Auch Tomaten, Salat, Kartoffeln und Sojabohnen enthalten Folsäure.
Da viele Menschen in Deutschland nicht genügend Folsäure zu sich nehmen, ist auch ein Folsäuremangel recht häufig. Symptome für einen solchen Mangel sind Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen und auch depressive Verstimmung. Durch langsamer heilende Wunden und Verletzungen der Schleimhäute zeigen sich auch meist die ersten typischen Symptome, da Folsäure hauptsächlich für die Bildung von Schleimhäuten und roten Blutkörperchen verantwortlich ist.
Folsäuremangel begünstigt Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Gefäßverkalkung oder einen Schlaganfall.

Risikogruppen sind Raucher, Alkoholiker, Schwangere, Stillende, Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen und Frauen, die die Antibabypille nehmen.

Dez 6th, 2009 | By | Category: Ernährung, Gesundheit ,



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