Fuchsbandwurm – Die Gefahr aus dem Wald.
Die Larve verlässt den menschlichen Darm und setzt sich in der Leber fest. Dies kann zur Gelbsucht oder sogar zur Leberzirrhose führen. Über das Blut gelangt Gewebe der Finne auch in das Bauchfell, die Lunge und das Gehirn wo es zu weiteren Schädigungen des menschlichen Organismus kommt, die sich in Lähmung, Atemnot oder Nervenstörungen bemerkbar machen.
Die Inkubationszeit ist bei einer Erkrankung mit dem Fuchsbandwurm sehr lang. Die meisten Erkrankten sind über 50 Jahre alt, wobei angenommen wird, dass diese sich bereits in jungen Jahren infiziert haben. Folgende Symptome machen sich in der Regel zuerst bemerkbar:
- Druckgefühl im Oberbauch, teilweise mit stärkeren Schmerzen
- Gewichtsverlust
- Das Allgemeinbefinden ist deutlich schlechter. Man fühlt sich schlapp und müde.
Eine Panikmache vor dieser Erkrankung ist aber übertrieben, da es nur sehr wenige dokumentierte Fälle in Europa gibt. Ebenfalls umstritten ist die Theorie der Übertragung über die Beeren, da festgestellt wurde, dass Landwirte viel öfter betroffen sind. Man geht davon aus, dass diese sich über aufgewirbelte Erde beim Ackerbau infizieren.
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