Homöopathie – Dosierung und Wirkung bei Kindern und Erwachsenen

Homöopathische Arzneimittel werden sowohl als Tropfen, Pulver, Tabletten als auch als kleine Kügelchen (Globuli) in den Apotheken rezeptfrei angeboten:

  • Tropfen: Da sie einen hohen Alkoholgehalt besitzen, sollten kleine Kinder sowie alkoholkranke Menschen damit nicht behandelt werden.
  • Pulver und Tabletten: Sie verfügen über einen hohen Milchzuckeranteil und dürfen somit bei Laktoseintoleranz nicht verabreicht werden.
  • Globuli: Hierbei handelt es sich um kleine Zuckerperlen, auf die das homöopathische Mittel gegeben wird. Da der Zuckergehalt jedoch sehr gering ist, dürfen in der Regel auch Diabetiker Globuli einnehmen. Auch Kinder mögen diese Darreichungsform meist sehr gern und da die kleinen Flaschen recht platzsparend sind, werden Globuli bei Haus- und Reiseapotheken bevorzugt verwendet.

Die Einnahme und Dosierung bei Erwachsenen, Kindern und Kleinkindern erfolgt hinsichtlich der verschiedenen Potenzen und Darreichungsformen folgendermaßen:

Erwachsene

  • Bis zur Potenz D3/C3: 15-20 Globuli, 15-20 Tropfen, 3-4 Tabletten
  • Bis zur Potenz D15/C15: 5 Globuli, 5 Tropfen, 1 Tablette
  • Ab der Potenz D15/C15: 3 Globuli, 3 Tropfen, 1 Tablette

Kinder:

  • Bis zur Potenz D3/C3: 10 Globuli, 10 Tropfen, 2 Tabletten
  • Bis zur Potenz D15/C15: 5 Globuli, 5 Tropfen, 1 Tablette
  • Ab der Potenz D15/C15: 3 Globuli, 3 Tropfen, 1 Tablette

Kleinkinder:

  • Bis zur Potenz D3/C3: 5 Globuli, 1 Tabletten
  • Bis zur Potenz D15/C15: 3 Globuli, 1 Tablette
  • Ab der Potenz D15/C15: 2 Globuli, 1 Tablette
    • Die Globuli bzw. Tabletten sollten in etwas Wasser aufgelöst werden. Auf Tropfen bitte wegen deren hohem Alkoholgehalt bitte verzichten!
Gesundheitstipps – Schauen Sie mal vorbei.
Bei der Einnahme homöopathischer Arzneimittel ist wichtig zu wissen, dass ein falsches Mittel auf keinen Fall schadet. Es wird lediglich keine Besserung der Beschwerden erzielen. In diesem Fall sollten Sie anhand der Symptome überprüfen, ob das richtige Mittel eingenommen wurde. Für den Fall, dass sich die Beschwerden verschlimmern, sollten Sie wissen: Meist ist die Verschlimmerung kurzzeitig und als gutes Zeichen zu werten, da sich der Körper nun gegen die Krankheit wehrt. Sie sollten mit der nächsten Gabe jedoch warten, bis diese Erstreaktion, auch Erstverschlimmerung genannt, abgeklungen ist. In der Regel verschwinden nach dieser Reaktion die Krankheitsbeschwerden recht schnell.
Okt 1st, 2010 | By | Category: Homoöpathie ,



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