Homöopathie – Grundlagen

Die Homöopatie ist eine Behandlungsmethode, die zu den alternativen Heilmethoden gezählt wird und die sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen ist diese Heilmethode kostengünstig, effektiv und bei fachgerechter Anwendung praktisch frei von Nebenwirkungen, zum anderen trägt die wachsende Unzufriedenheit mit der wissenschaftlich begründeten Schulmedizin zum wachsenden Beliebtheitsgrad bei.

Heilerfolge durch alternative Heilmethoden wie der Homöopathie werden nicht nur bei akuten Erkrankungen erzielt, auch viele chronische Leiden können, die Wahl des richtigen Mittels vorausgesetzt, gelindert werden. Von den in Deutschland niedergelassenen 125700 Kassen- und Privatärzten tragen 4794 die Zusatzbezeichnung „homöopathischer Arzt“. Bei diesen Ärzten steht der kranke Mensch im Mittelpunkt und nicht der Erreger. Die Symptome des Patienten sind für den Homöopathen der Wegweiser zum richtigen Mittel.

Ähnliches mit Ähnlichem – Das Ähnlichkeitsprinzip

  • Entwickelt wurde die sanfte Heilmethode vom deutschen Arzt und Chemiker Samuel Hahnemann (1755-1843), weil er mit den medizinischen Resultaten seiner Zeit unzufrieden war.
  • Hahnemann nannte die Heilmethode Homöopathie, was aus dem Griechischen kommt und soviel bedeutet wie „Ähnlich dem Leiden“.
  • Das Grundprinzip der Homöopathie lautet: „Heile Ähnliches mit Ähnlichem“, d.h. eine Substanz ist bei einem gesunden Menschen in der Lage, bestimmte Krankheitssymptome hervorzurufen, während sie einen kranken Menschen mit gleichen oder ähnlichen Symptomen heilen kann.
  • Die den homöopathischen Arzneimitteln zugrunde liegenden Substanzen können pflanzlicher oder mineralischer Natur oder metallischen Ursprungs. Eine kleine Gruppe, die sogenannten Nosoden entstammen krankem Gewebe.
  • Um Nebenwirkungen und Vergiftungen auszuschließen, werden hohe Verdünnungen der Wirksubstanz eingesetzt.
  • Durch langwierige Experimente entdeckte Hahnemann das Verfahren des Potenzierens.
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Potenzieren und Potenzen – Heilen durch Verdünnen

  • Auch hochgiftige Substanzen werden verrieben, in einem Gemisch aus Wasser und Alkohol aufgelöst, mit Wasser stark verdünnt und anschließend verschüttelt.
  • Mit zunehmender Verdünnung nimmt die Wirkung nicht etwa ab, die Kräfte des Mittels entfalten sich stärker.
  • Aus diesem Grund sprach Hahnemann nicht vom Verdünnen, sondern vom Potenzieren.
  • Es gibt in der Homöopathie:
    • D-Potenzen: Verdünnung im Verhältnis 1:10
    • C-Potenzen: Verdünnung im Verhältnis 1:100
    • M-Potenzen: Abkürzung für eine C1000
    • LM- oder Q-Potenzen: Verdünnung im Verhältnis 1:50000
  • Je höher die Potenz, desto schneller, sicherer und sanfter wirkt die Arznei.
Sep 14th, 2010 | By | Category: Allgemein, Homoöpathie ,



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One comment
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  1. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mir die Homöopathie helfen kann. Und egal, ob die Wirksamkeit dieser Therapie in wissenschaftlichen Studien bestätigt werden kann oder nicht – wer hilft, hat Recht. Für mich sind Globuli Kügelchen und Co zwar kein Allheilmittel, aber doch eine durchaus nützliche Ergänzung der Schulmedizin.

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