Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs – für und wider
Gebärmutterhalskrebs kann heute frühzeitig erkannt und erfolgreich behandelt werden. Der jährliche Abstrich beim Gynäkologen ist der beste Weg zur Früherkennung. Des Weiteren ist geschützter sexueller Verkehr mit Kondomen die beste Art, dem Gebärmuterhalskrebs vorzubeugen. Bei einer frühzeitigen Erkennung des Krebses ist eine nahezu 100%-ige Heilung möglich.
Mittlerweile ist ein Impfstoff gegen die HPV entwickelt worden. Genauergenommen sind es zwei Impfstoffe. Der eine schützt ganz gezielt vor HPV-Typen 16 und 18, der andere vor HPV-Typen 6 und 11, die Feigwarzen verursachen können. Empfohlen wird die Impfung Mädchen zwischen dem 12 und 16. Lebensjahr und möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Der Impfstoff wird in 3 Dosen innerhalb eines halben Jahres verabreicht.
Wie bei jeder Impfung kann es auch bei der Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs Nebenwirkungen geben, diese liegen jedoch nicht höher, als bei anderen Impfungen. Einfache Nebenwirkungen wie Schwellung und Rötung der Haut an der Einstichstelle, aber auch Übelkeit, Schwindel oder Erbrechen seien wie bei jeder anderen Impfung im Bereich des Möglichen. Es wurden allerdings auch schon Ohnmachtsanfälle und Blutgerinnsel beobachtet. Todesfälle im direkten Zusammenhang mit der Impfung konnten wohl bisher nicht bestätigt werden.
Die Entscheidung für oder gegen diese Impfung liegt im Ermessen des Einzelnen bzw der Eltern der minderjährigen Mädchen.
Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
- Mutation der Schweinegrippe harmlos ?
- Nebenwirkungen Schweinegrippenimpfung
- Schweinegrippe Impfung – Wie gefährlich ist sie wirklich?
- Schweinegrippe Impfstoff es wird vor gesundheitlichen Schäden gewarnt (H1N1 – Beipackzettel)
- Schweinegrippenimpfung (H1N1) – Das Megaprojekt startet im Herbst!









