Joggen gegen Depressionen
Was vor allem für die Patienten wichtig ist, das ist, dass sie aktiv etwas gegen ihre Depression tun können. Man ist sich ansonsten seiner Depression ausgeliefert und kann nur hoffen, dass sich durch die Antidepressiva Besserungen einstellen. Letztlich kann man nur warten und steht passiv daneben. Beim Laufen ist man aktiv gefordert, kann selbst beeinflussen, ob man allein auf die Antidepressiva hofft oder zusätzlich etwas aktives leistet um die Genesung zu beschleunigen. Mit jeder Minute die man läuft, kämpft man für sich und seinen Körper. Man erhält zum teil die Kontrolle über seinen Körper zurück und lässt sich nicht länger von den Symptomen beherrschen.
Regelmäßigkeit und Disziplin ist das, was man dabei lernt. Dinge die depressiv Erkrankten besonders schwer fallen, um ihren Alltag zu meistern. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die beweisen, dass Sport gegen Depressionen hilft und man weiß auch nicht warum. Man weiß aus den Erfahrungsberichten Betroffener nur, dass es wirkt!
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