Joggen gegen Depressionen

Genau richtig gelesen: Sie können ihrer Depression quasi davonLAUFEN! Antriebslosigkeit ist eines der häufigsten Symptome bei einer Depression. Patienten mit dieser Erkrankung sind meist sehr passiv. Sie haben Angst vor Misserfolg und können sich deswegen schlecht aufraffen. Joggen soll dem entgegenwirken hat eine Studie der Duke University in North Carolina ergeben.

Regelmäßiges trainieren der Ausdauer soll fast ebenso positiv wirken, wir die Einnahme eines Antidepressivum. Das heißt: Joggen ist nicht nur gut für die Fitness und für die Figur, sondern auch für das seelische Wohlbefinden. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei, dass durch ein langsam aufgebautes Lauftraining die negative Spirale der Aktivitätsmeidung durchbrochen wird und der Patient Erfolgserlebnisse hat. Das sagt Ulrich Bartman von der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Der Psychologe behandelt bereits seit 20 Jahren Patienten mit Depressionen mit diesem Lauftraining. Schon nach wenigen Wochen kann man eine deutliche Besserung spüren und auch nachweisen. Auch andere Ausdauersportarten sollen diesen positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden haben.

Was vor allem für die Patienten wichtig ist, das ist, dass sie aktiv etwas gegen ihre Depression tun können. Man ist sich ansonsten seiner Depression ausgeliefert und kann nur hoffen, dass sich durch die Antidepressiva Besserungen einstellen. Letztlich kann man nur warten und steht passiv daneben. Beim Laufen ist man aktiv gefordert, kann selbst beeinflussen, ob man allein auf die Antidepressiva hofft oder zusätzlich etwas aktives leistet um die Genesung zu beschleunigen. Mit jeder Minute die man läuft, kämpft man für sich und seinen Körper. Man erhält zum teil die Kontrolle über seinen Körper zurück und lässt sich nicht länger von den Symptomen beherrschen.

Regelmäßigkeit und Disziplin ist das, was man dabei lernt. Dinge die depressiv Erkrankten besonders schwer fallen, um ihren Alltag zu meistern. Es gibt keine wissenschaftlichen Studien, die beweisen, dass Sport gegen Depressionen hilft und man weiß auch nicht warum. Man weiß aus den Erfahrungsberichten Betroffener nur, dass es wirkt!

Buchtipps:

Okt 1st, 2009 | By | Category: psychische Erkrankungen ,



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