Kälte und Schlaf sind gut für das Immunsystem.
Niedrige Temperaturen, wie sie im Herbst und Winter auftreten, schwächen prinzipiell das Immunsystem. Infekte werden somit begünstigt. Es wäre aber ein Irrglaube, wenn man annimmt, dass man mit besonders warmer Kleidung oder stundenlangen heißen Bädern dem Körper etwas besonders Gutes tut. Das Gegenteil ist der Fall, da man den Körper nur noch empfindlicher gegenüber Kälte macht. Besser ist es, sich an die Kälte zu „gewöhnen“ und den Körper somit abzuhärten. Wenn Sie bspw. ihren Oberkörper regelmäßig mit kaltem Wasser waschen, stärken Sie damit das Immunsystem. Zwei- bis dreimal die Woche sind dabei schon völlig ausreichend. Wöchentliche Saunabesuche haben übrigens den gleichen Trainingseffekt.
Dass man sich bei Erkältungskrankheiten „gesund schlafen“ soll ist hinreichend bekannt. Aber Sie sollten bereits im Vorfeld einer Erkrankung auf einen ausreichenden Schlaf achten. Nach aktuellem Forschungsstand ist der menschliche Körper bei Schlafmangel anfälliger für Virusinfektionen und bakterienbedingte Krankheiten. Obwohl jeder Mensch ein unterschiedliches Schlafbedürfnis hat, sollten Sie als Richtwert 7-8 Stunden annehmen. In dieser Zeitspanne haben die meisten Menschen dann alle Tiefschlafphasen durchlaufen, was für eine maximale Erholung des Körpers sorgt. So „aufgetankt“ kann das Immunsystem die Krankheitserreger besser bekämpfen.
Daneben sollten Sie noch folgende Tipps beherzigen:
- Sorgen Sie für einen ausgeglichenen seelischen Zustand. Anhaltender Stress ist Gift für das Immunsystem. Natürlich ist es im alltäglichen Leben mit Beruf und Familie nicht möglich jeden Stress zu vermeiden. Es ist aber wichtig, dass Sie sich einen Ausgleich dazu schaffen. Probieren Sie doch einmal Yoga-Übungen oder autogenes Training aus.
- Sport bringt auch das Immunsystem auf Trab. Durch die körperliche Betätigung werden potenzielle Keime und Fremdstoffe in die Lymphknoten transportiert. Hier sitzen die Abwehrzellen, die sich dann frühzeitig an Krankheitserreger anpassen können.
- Bleiben Sie nicht bei einer Obst- und Gemüsesorte. Essen Sie quer durch den Obst- und Gemüsegarten! Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass auch die Farbstoffe verschiedene positive Effekte für den Körper beinhalten. Also essen Sie am besten „bunt“.
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