Leukämie – Symptome, Ursachen und Behandlung
Bei Leukämie kommen drei Therapieverfahren zur Anwendung: die Chemotherapie, die Strahlentherapie und die Knochenmarkstransplantation. Die Knochenmarktransplantation wird auch Stammzellentransplantation genannt, dabei werden die erkrankten Knochenmarkzellen durch gesunde ersetzt. Dazu muss jedoch ein geeigner Spender gefunden werden. Die Wahrscheinlichkeit einen Spender zu finden, ist innerhalb der Familie am größten.
Wenn eine Therapie erfolgreich beendet wurde, befindet sich der Betroffene in Remission. Das bedeutet die Zahl der unreifen Zellen hat sich (nahezu) normalisiert. Es ist aber nicht gleichzusetzen mit einer Heilung.
Die Ursachen für Leukämie sind vielseitig. Risiko sind Chemotherapie und Bestrahlung, intensiver Kontakt mit Benzol oder chemisch verwandten Stoffen. Bei einigen angeborenen Erkrankungen besteht das Risiko auch an Leukämie zu erkranken, z.B. beim Bloom-Syndrom, bei Trisomie 21, Fanconi-Anämie oder Teleangiektatischer Ataxie.
Da Leukämie im Knochenmark seinen Ursprung hat sind anfangs keine weiteren Organe in ihrer Funktion beeinträchtigt. Das gesamte Wohlbefinden ist bei den Erkrankten beeinträchtigt. Da dies aber auch bei nicht an Leukämie erkrankten Menschen der Fall sein kann oder bei anderen Erkrankungen ebenfalls auftritt, gibt es für die beginnende Leukämie keine eindeutigen Symptome. Jedoch sind Personen mit Leukämie infektanfälliger. Wunden heilen schlechter. Es kann durch die entstehende Blutarmut zu vermehrt auftretenden Kopfschmerzen kommen.
Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
- Risikofaktoren für Brustkrebs und Behandlung von Brustkrebs
- Bauchspeicheldrüsenkrebs – Ursachen, Symptome und Therapie
- Folsäure – Schwangere, Raucher und Alkoholiker leiden oft unter Mangel
- Vitamin B12 Mangel zeigt erst nach Jahren Symptome
- Alkoholkrankheit bei Minderjährigen – Jugendliche und Alkohol








