Lungenkrebs – Ursachen, Symptome und Therapie

Lungenkrebs ist die bei Frauen und Männern dritthäufigste Krebserkrankung. Durchschnittlich wird sie im Alter von 68 Jahren diagnostiziert. Circa 46000 Menschen erkranken jährlich an Lungenkrebs. Dabei kann entweder das Lungengewebe (Bronchialkarzinome) oder das Lungenfell betroffen sein. Das Lungenfell ist eher sehr selten betroffen. Z.B. Menschen die viel mit Asbest zu tun haben, können an dieser seltenen At des Lungenkrebs (Mesotheliom) erkranken.

Ursachen für die Entstehung von Lungenkrebs sind verschieden. Inhalierter Zigarettenrauch ist bei den meisten Betroffenen die Hauptursache. 90% aller betroffenen Männer und 60% aller betroffenen Frauen haben langen Zigarettenkonsum als Ursache für ein Bronchialkarzinom. Das Lungenkrebsrisiko steigt beim Passivrauchen bis zu 30% an. Auch Menschen die in ihrer familiären Vorgeschichte bereits Lungenkrebskranke hatten, haben ein erhöhtes Risiko. Schadstoffbelastung in der Luft erhöht das Risiko minimal.

Symptome sind im frühen Stadium der Erkrankung nicht genau zu bestimmen. Husten ist zwar ein Symptom, kann aber auch auf viele andere Krankheiten hinweisen. Ebenso wenig spezifisch sind Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Gewichtsverlust und Atemnot. Auch Kräfteverlust oder länger anhaltende Hustenattacken können auf Lungenkrebs, ebenso aber auch auf andere Krankheiten hinweisen.

Wenn der Verdacht auf Lungenkrebs besteht werden eine Röntgenaufnahme und ein CT (Computertomografie) gemacht. Auch wird im Hustenauswurf nach Krebszellen gesucht. Auch eine Blutuntersuchung gehört zur Untersuchung, da Blut Tumormarker aufweist, wenn ein Bronchialkarzinom vorhanden ist. Wird der Verdacht auf eine Lungenkrebserkrankung durch diese Untersuchungen erhärtet, wird zusätzlich eine Bronchoskopie durchgeführt.
Wenn dann die Diagnose Lungenkrebs gestellt worden ist, werden weitere Untersuchungen vorgenommen, um festzustellen, ob sich Metastasen im Körper gebildet haben.

Je nach Art des Lungenkrebs werden verschiedene Therapien gemacht. Bei nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen kommen Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie in Betracht. Bei kleinzelligen Lungenkarzinomen ist eine Operation meist nicht möglich, da diese Krebsart schnell voranschreitet und Metastasen bildet. Hier wird mit Bestrahlung und Chemotherapie gearbeitet.

Die Heilungschancen für Lungenkrebs sind nicht sehr gut. Wenn der Tumor noch keine Metastasen im Körper gebildet hat, steht die 5-Jahres-Überlebensrate aber bei über 50%.
Kann der Lungenkrebs operativ entfernt werden, ist eine vollständige Heilungschance gegeben.

Die beste Vorbeugende Maßnahme um das Risiko auf Lungenkrebs zu mindern, ist mit dem Rauchen aufzuhören!

Nov 21st, 2009 | By | Category: Krebs ,



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