Magenschleimhaut – Gefährdung durch antibakterielles Mundwasser
Stickstoff stellt ein wichtiger Botenstoff dar, der verantwortlich für den Blutfluss ist. Es verbesserte sich die Durchblutung und die Regenerierung der Magenschleimhaut. Auf diese Weise wird die Magenwand vor der Zersetzung durch die aggressive Magensäure geschützt. Dass es einen Zusammenhang zwischen Nitraten und dem Zustand der Magenschleimhäute gibt, ist schon länger bekannt. So werden beispielsweise Patienten mit Magengeschwüren und entzündeten Schleimhäuten Diäten mit besonders nitratreicher Kost verordnet.
Die schwedische Studie gibt aber nun Aufschluss über die Wichtigkeit der im Rachenraum lebenden Bakterien und der negativen Folgen durch antibakterielle Mundspülungen. Wenn sich die Ergebnisse der Studie bestätigen, sollte ein Umdenken bei dem Einsatz solcher Mundspülungen erfolgen. Vor allem Menschen, die schmerz- und entzündungshemmende Medikamente wie beispielsweise ASS einnehmen, wird dann von diesen Mundwässern abgeraten. Bei diesen Arzneimitteln kommt es nämlich zu einer zusätzlichen Belastung der Magenschleimhäute und selten sogar zu Blutung in der Magenwand.
Man braucht aber nicht auf Mundwässer und den frischen Atem verzichten. Greifen Sie aber lieber zu Mundspülungen ohne antibakterielle Bestandteile.
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