Masern – Homöopathische und schulmedizinische Behandlung

Masern sind sicherlich einer der umstrittensten Kinderkrankheiten. Umstritten deshalb, weil sich an dieser Krankheit die Geister der Impfungs-Befürworter und -Gegner stark aneinander reiben und so manches Streit-Gewitter entfachen. Fakt ist, dass seit der Impfung gegen Masern großflächige Epidemien unterbunden worden sind. Es gibt sie zwar noch gelegentlich unter Nicht-Geimpften Kindern, aber eine Verbreitung lässt sich heutzutage meist verhindern. Ebenfalls Tatsache ist, dass Masern sehr schwere Spätfolgen wie Gehirnentzündungen hervorrufen kann, die aber sehr selten sind. Was sind aber die typischen Symptome dieser Krankheit und vor allem wie behandelt man sie mit schulmedizinischen und homöopathischen Mitteln? Hier sind die wichtigsten Fakten, die sie wissen sollten.

Folgende Symptome treten bei Masern auf:

  • In der Anfangsphase, die meist drei Tage dauert, kommt es zu Fieber um etwa 39 Grad sowie Husten und Schnupfen. Die Augen sind gerötet und geschwollen.
  • Charakteristisch sind Flecken an den Innenseiten der Wangen von weißlicher Farbe.
  • Meist erfolgt nach der Anfangsphase eine kurze Besserung. Diese vergeht aber mit einem Temperaturanstieg auf 40 Grad und dem Auftreten des Ausschlages wieder sehr schnell.
  • Der Hautausschlag beginnt fast immer im Gesicht und hinter den Ohren punktförmig und hellrot. Die Flecken werden dann größer und fließen zusammen, wobei sie dann eher bräunlich sind.

Wie wird der Arzt die Masern (auf schulmedizinische Art und Weise) behandeln?

  • Eine medikamentöse Bekämpfung der Masern-Viren ist nicht möglich.
  • Der Arzt wird sich auf die Senkung des Fiebers mit Paracetamol beschränken.
  • Gegen den Husten hilft das Inhalieren mit Kochsalzlösung.

Während die Schulmedizin nur bei Komplikationen eingreift, gibt es eine Armada an homöopathischen Mitteln gegen die Symptome der Masern.

  • Bei normalem Krankheitsverlauf ist Pulsatilla das Hauptmittel.
  • Im Vorstadium, wenn das Fieber rasch ansteigt und das Kind ängstlich ist, greifen Sie zu Acontium. Bei eher aufgeregten Kindern ist Belladonna das Mittel der ersten Wahl.
  • Ein kräftiger Hautausschlag wird als gutes Zeichen interpretiert, da dann Komplikationen seltener sind. Sulfur hilft, wenn der Ausschlag sich nicht richtig entwickeln will.
  • Auf dem Höhepunkt der Krankheit leidet das Kind an dem Fieber, dem Husten und dem ausgebreiteten Ausschlag. Hier helfen Bryonia und Drosera.
  • Das Auskurieren, also die Endphase der Krankheit, kann durch Pulsatilla und Antimonium tartaricum unterstützt werden.

Sie sollten auf Komplikationen achten. Jeweils eins von hundert Kindern entwickeln eine Lungen-, eine Mittelohr- oder eine Kehlkopfentzündung. Jedes fünftausendste Kind erkrankt an einer Gehirnentzündung, die zu Dauerschäden führen kann. Betrachtet man den Verlauf der Krankheit sowie die Komplikationen, sollten sich Eltern fragen, ob eine Impfung gegen Masern nicht doch ein richtiger Schritt ist.

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Aug 26th, 2009 | By | Category: Homoöpathie, Krankheiten ,



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