MediHonig – Die alternative zu Antibiotika bei der Wundbehandlung

MediHonig ist ein antibakterieller Honig, der sich hervorragend in der Wundheilung bewährt hat. Der Honighersteller Capilano in Australien hat Forschungen angestellt und dabei herausgefunden, dass Honige von bestimmten Leptospermum-Arten eine ganz besondere antibakterielle Wirkung haben. Darauf wurden die aktivsten Honige aller Leptospermum-Arten zu einer Mischung, dem MediHonig, verarbeitet.

Seit November 2006 sind die Produkte von Medihoney auf dem deutschen Markt erhältlich. Sie sind verschreibungsfähig und auch erstattungsfähig. MediHonig wird zur Wund- und Hautpflege eingesetzt.
Wie wirkt MediHonig? MediHonig wirkt antibakteriell, ist wirksam gegen MRSA (methicillinresistenter Staphylococcus aureus), ein resistentes Bakterium, fördert die Wundheilung, schützt vor Wundinfektionen, reduziert den Wundgeruch und erleichtert den Verbandwechsel.
Medihonig kann bei vielseitig angewendet werden, wie zum Beispiel bei Schürfwunden,
Schnittwunden, Verbrühungen, Verbrennungen, tiefen Wunden, Wunden mit Fistelgängen, chirurgischen Wunden, infizierten Wunden, nekrotischen (abgestorben) Wunden, übel riechenden Wunden, Fuß-/Beinulzera (Geschwüre), Dekubitus (Geschwür durch Liegen) und Transplantationsstellen.

MediHonig ist prinzipiell für alle Wundarten geeignet. Wenn MediHonig mit der Wunde und mit Körpertemperatur in Berührung kommt, dann verflüssigt er sich und läuft auch in schlecht zugängliche Stellen und Ritzen.
Es gibt von Medihoney auch ein Wundgel. Das besteht zu 80% aus MediHonig, dem antibakteriellen Honig, und zu 20% aus pflanzlichen Verdickungsmitteln, so das ein salbenartiger Charakter entsteht. Das Wundgel bildet aufgrund der pflanlichen Verdickungsstoffe einen Schutzfilm über der Wunde und ist sehr gut für oberflächliche Wunden geeignet.

Sowohl der antibakterielle Honig MediHonig, als auch das Wundgel von MediHonig aber drei Wirkungen. Zum einen schützen sie die Wunde vor bakteriellem Befall und verhindern so Infektionen. Des Weiteren reinigen sie die Wunde und tilgen sehr schnell den Wundgeruch. Und sie sorgen für ein feuchtes Wundmilieu, das die Heilung fördert. Dadurch verklebt der Wundverband nicht mit der Wunde, so dass der alptraumhafte Verbandswechsel absolut schmerzfrei vonstatten geht. Dadurch wird gerade auch die Behandlung von Kindern um vieles vereinfacht.

Als wichtiger Hinweis sollte noch gegeben werden, dass die Produkte sowohl vom Arzt verschrieben werden können, als auch von den Krankenkassen erstattet werden. Sie fallen damit nicht unter ein Privatrezept.

Nov 29th, 2009 | By | Category: Gesundheit ,



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