Nasennebenhöhlenentzündung – Symptome, homöopathische Behandlung und bewährte Hausmittel

Diese Entzündung tritt meist im Rahmen einer Erkältung auf, wenn sich die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen (vor allem Kieferhöhlen, seltener Stirnhöhlen) entzündet. Schwellen die Verbindungsgänge zwischen Nasen- und Nebenhöhle über längere Zeit stark zu, sammelt sich das Sekret in der Nasennebenhöhle, in der sich die Bakterien ungestört ausbreiten können. Als Folge kommt es zur Entzündung, Anhäufung von Eiter und Druckaufbau. Wer schon einmal unter einer Nasennebenhöhlenentzündung litt, weiß wie schmerzhaft sie sein kann und wie sehr das Allgemeinbefinden darunter leidet. Die Konsultation eines Arztes ist in jedem Fall empfehlenswert, jedoch können verschiedene Hausmittel unterstützend eingesetzt werden, um die Beschwerden zu lindern.

Welche Symptome deuten auf eine Entzündung der Nasennebenhöhlen hin?

  • Bestehender Infekt der oberen Luftwege führt zu Kopfschmerzen über oder unter den Augen, im Hinterkopf oder am Kiefer.
  • Die Schmerzen verschlimmern sich in der Regel beim Bücken, bei Husten, beim Naseschnauben und bei Erschütterung (z. B Rennen, Springen etc.).
  • Neben den allgemeinen Symptomen, die während einer Erkältung auftreten, wie z. B. erhöhte Temperatur, Husten und/oder eitriges bis zähes Nasensekret, ist das Allgemeinbefinden erheblich gestört und man fühlt sich meist sehr schlecht.

Zu den unterstützenden Hausmitteln gehören u.a.:

  • Sorgen Sie für freien Abfluss des Nasensekrets indem Sie Nasenspülungen bzw. -Duschen mit Kochsalzlösung durchführen. Sie können auch die ätherischen Öle von Zwiebeln, Minze, Fichtenspitzen, Pfefferminz oder Eukalyptus im Rahmen von Inhalationen nutzen oder Dampfinhalationen durchführen.
  • Zur Verflüssigung der Nasensekrete ist es besonders wichtig viel zu trinken.
  • Besteht die Entzündung bereits mehrere Tage, kann sowohl feuchte als auch trockene Wärme helfen die Abheilung zu fördern. Dafür bieten sich z. B. Kamilledampfbäder oder Rotlichtbestrahlung an. Aber Achtung: in der Anfangsphase der Entzündung kann Wärme die Schmerzen verstärken.
  • Bringen Sie Auflagen und Kompressen mit Quark-Meerrettich oder frisch geriebenen Ingwer auf die schmerzenden Stellen.
  • Heiltees aus Efeu- oder Eukalyptusblättern, Kamillen- oder Lindenblüten oder wilder Malve unterstützen die Heilung.
  • Senfkompressen (aus Senfmehl) können auf die Fußsohle aufgetragen werden, welches auch zur Linderung beiträgt.
  • Zur Linderung der Kopfschmerzen kann eine Kompresse, die mit dem Saft der Aloe getränkt ist, auf Stirn oder Nase gelegt werden.
Aus der Homöopathie können auf folgende Mittel zurückgegriffen werden:

  • Cinnabaris gehört zu den schleimlösenden homöopathischen Mitteln und ist bei chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen angezeigt, wenn Stirnkopfschmerzen und druckempfindliche Nebenhöhlen auftreten.
  • Ein weiteres Mittel, das sich bei Entzündung der Nebenhöhlen, eitrigem und zähem Nasensekret, Kopfschmerzen, verstopfter Nase sowie Geruchsverlust bewährt hat, ist Kalium bichromicum.

Bitte nehmen Sie eine solche Entzündung nicht auf die leichte Schulter und konsultieren Sie grundsätzlich einen Arzt! Als Komplikationen der Nasennebenhöhlenentzündung können Infektionen der Bronchien sowie Entzündungen rund ums Auge, der Knochenhäute oder der Hirnhäute entstehen. Aus diesem Grund ist es ganz wichtig, die Nebenhöhlenentzündung richtig auszuheilen.

Sep 15th, 2009 | By | Category: Hausmittel, Homoöpathie, Krankheiten ,



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