Nierensteine – Ursachen, Symptome und Hausmittel

Nierensteine sind kleine Kristalle aus Mineralien und Salz, die sich in den Nieren bilden und den Betroffenen große Schmerzen bereiten können. Männer sind in der Regel häufiger von Nierensteinen betroffen als Frauen. Wie genau diese Kristalle entstehen, darüber ist zurzeit noch wenig bekannt. Es gibt aber verschiedene Faktoren, die die Bildung von Nierensteinen begünstigen. Da Nierensteine eine ziemlich unangenehme Sache sind, sollten Sie über verschiedene vorbeugende sowie lindernde Maßnahmen informiert sein.

Risikofaktoren für die Entstehung von Nierensteinen sind:

  • Flüssigkeitsmangel im Körper
  • Schmerzmittelkonsum über längere Zeit
  • Erbliche Veranlagung
  • Schon einmal vorhandene Nierensteine
  • Vitamin-C-Konsum in hohen Dosen
  • Harnstau durch Hindernisse (z. B. Narben)
  • Chronische Harnwegsinfektionen
  • Stoffwechselstörungen

Leiden Sie an Nierensteinen, können folgende Beschwerden auftreten:

  • Heftige, anfallartig auftretende Rückenschmerzen (Nierenkoliken), die sich wellenartig in den unteren Körper ausbreiten.
  • Die Schmerzen können wenige Minuten bis hin zu einigen Stunden dauern.
  • Müdigkeit
  • Schwäche
  • In einigen Fällen kann Blut im Urin auftreten.

Wie lassen sich Nierensteine vorbeugen?

  • Ganz besonders wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Empfehlenswert ist eine Menge von mindestens zwei Litern täglich. Geeignet sind Mineralwasser oder Wasser. Dadurch wird der Urin verdünnt und eine Anreicherung von Salzen und Mineralien vermieden.
  • Achten Sie darauf, ausreichend Bewegung in Ihren Tagesablauf einzubauen. Zum einen wird einem Nierenstein vorgebeugt, zum anderen kann ein bereits vorhandener Nierenstein bewegt werden, so dass er über die Harnröhre ausgeschieden werden kann.
  • Führen Sie Ihrem Körper täglich Magnesium und Vitamin B6 zu.
  • Seien Sie sparsam mit Salz, Eiweiß und Fett in Ihrem Essen.
  • Der übermäßige Verzehr von Kaffee, Säften, Milch und schwarzem Tee sollte vermieden werden.

Welche Hausmittel können Ihnen helfen, die Beschwerden zu lindern und den Nierenstein gegebenenfalls ausschwemmen?

  • Essen Sie Lebensmittel, die reich an Vitamin A sind, wie z. B. Karotten, Kürbis, Aprikosen und Rinderleber. Damit bleiben die Schleimhäute in Nieren und Blase intakt und die Bildung neuer Steine wird verhindert.
  • Harntreibende Tees helfen, den Stein auszuschwemmen. Trinken Sie daher Tees aus Hauhechelwurzel, Birkenblättern, Bärentraubenblättern und Brennnesselkraut.
  • Wärmeanwendungen mithilfe einer Wärmflasche, Kirschkern- oder Dinkelkissen oder einer Senfauflage (Senfmehl mit warmem Wasser vermischt) wirken entspannend und lindernd.
  • Natürlich empfiehlt es sich, die oben genannten vorbeugenden Maßnahmen auch bei bereits vorhandenem Nierenstein anzuwenden.

Grundsätzlich sollte bei Verdacht auf Nierensteine immer ein Arzt aufgesucht werden, der über die weitere Behandlung entscheidet.

Okt 29th, 2009 | By | Category: Hausmittel, Krankheiten ,



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