Osteoporose – Ursachen, Vorbeugung und bewährte Hausmittel

Wenn bei älteren Menschen mehr Knochenmasse abgebaut als wieder hergestellt wird, kommt es zum sogenannten Knochenschwund. Beginnend ab etwa dem 40. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse jährlich um etwa 0,5 %-1,0 % ab. Mit etwa 70 Jahren dann hat der Mensch ungefähr 1/3 seiner Knochenmasse verloren. Geht die Knochenmasse jedoch über dieses altersbedingte übliche Maß hinaus verloren, spricht man von Osteoporose, bei der die Knochen schnell entkalken, porös werden und schnell brechen. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, vor allem die, die sich in den Wechseljahren befinden. Scheinbar spielt die Umstellung des Hormonhaushalts eine nicht unerhebliche Rolle.

Welches sind die häufigsten Ursachen der Osteoporose?

  • Bewegungsmangel
  • Kalziumarme Ernährung
  • Alkohol– und Nikotinmissbrauch
  • Langfristige Einnahme von Kortison
  • Untergewicht, d. h. mangelhafte Ernährung
  • Veranlagung
  • Vererbung
  • Mangel an Östrogenen und Gestagenen, also v. a. in den Wechseljahren
  • Erkrankungen der Nebenschilddrüse
  • Länger ausbleibende Monatsblutung

Zu den charakteristischen Symptomen bei Osteoporose zählen:

  • Zunächst leichte, später immer unerträglicher werdende Rückenschmerzen
  • Sichtbares „Kleinerwerden“, wenn die Wirbelkörper in der Wirbelsäule einbrechen
  • Verformung der Wirbelsäule durch brüchige Wirbelknochen, dadurch entsteht der sogenannte Rundrücken oder „Witwenbuckel
  • Knochenbrüche entstehen selbst bei den geringsten alltäglichen Belastungen oder Stürzen

Um dem Knochenschwund frühzeitig vorzubeugen und Beschwerden abzumildern empfehlen sich folgende Maßnahmen:

  • Ernähren Sie sich kalzium- und magnesiumhaltig, d. h. nehmen Sie Milchprodukte, Brokkoli, Grünkohl, Olivenöl, Vollkornprodukte, Zitrusfrüchte, Nüsse und Zwiebeln zu sich.
  • Apfelessig verbessert die Aufnahme von Kalzium.
  • Regelmäßige Bewegung, Gymnastik sowie Schwimmen sind gute Vorbeugungsmaßnahmen.
  • Sonnenlicht aktiviert Vitamin D und dieses wiederum fördert die Kalziumaufnahme im Körper.
  • Meiden Sie die Aufnahme von Phosphor, welches oft in Fleisch- und Wurstprodukten enthalten ist.
  • Versuchen Sie im Alltag richtig zu sitzen, zu stehen, zu gehen und zu liegen.
  • Reichern Sie ihre Nahrung, z. B. Suppen und Getränke, mit fettarmem Milchpulver an.
  • Der Alkohol-, Koffein- und Nikotinkonsum sollte reduziert werden.
  • Achten Sie auf ihren Salzkonsum. Das Mehr an Natrium wird wieder aus dem Körper ausgeschieden und somit geht auch mehr Kalzium verloren.
Okt 27th, 2009 | By | Category: Hausmittel, Krankheiten ,



Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
Tags: , , , , , ,

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.