Patienten mit Rheuma leiden oft unter Mangel an Vitamin D

Eine Studie vom Rheumatologen Prof. Dr. Klaus Krüger, der auch im wissenschaftlichen Beirat des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) in Bad Aibling sitzt, hat ergeben, dass gut zwei Drittel der Patienten mit Rheumatoider Arthritis unter einem Vitamin D-Mangel leiden. Dadurch kann sich das Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen und Gelenkschmerzen erhöhen, was tödliche Folgen haben kann. Vitamin D beeinflusst das Fließverhalten des Blutes zum Positiven und kann Venenverschlüsse oder Venenverengungen verhindern, was schon frühere Studien bewiesen haben.
Damit Kalzium aus dem Darm aufgenommen werden kann wird ebenfalls Vitamin D benötigt. Die wichtigste Funktion von Kalzium in unserem Körper ist der Aufbau von Knochen und Zähnen. Liegt ein schwerer Vitamin D – Mangel vor, kann es folglich auch zu einer Osteoporose (Knochenausdünnung) oder einer Osteomalazie (Knochenweiche) kommen.
Ein geringerer Vitamin D-Mangel kann zu Schmerzen führen.

Osteoporose ist eine häufige Spätfolge von Rheumatoider Arthritis.
Da gerade in den Wintermonaten ein Vitamin D Mangel häufig ist, müssen die Schmerzen von Rheumapatienten nicht unbedingt etwas mit dem kalten nassen Wetter zu tun haben, sondern können auch ein Symptom des Mangels an Vitamin D sein.

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Vitamin D wird vom Körper selbst produziert mithilfe der UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht, welche über die Haut aufgenommen werden. Bis zu 90% des Vitamin D produziert der Körper auf diese Weise. Da in den Wintermonaten weniger Sonnenlicht zur Verfügung steht, kommt es häufig zu einem Mangel an Vitamin D. Deswegen sollte man sich vor allem auch in den Wintermonaten viel im Tageslicht aufhalten. Allerdings kann nicht der gesamte Vitamin D Bedarf darüber gedeckt werden.

Es ist also gerade für Patienten mit einer rheumatischen Erkrankung wichtig, Vitamin D zu sich zu nehmen. Allerdings sollte dies nur nach ärztlicher Absprache und unter ärztlicher Betreuung geschehen, da eine Überdosierung mit Vitamin D schwerwiegende Folgen haben kann. Eine Überdosierung führt zu einem erhöhten Kalziumspiegel im Blut, was zu extremen Durst und sehr häufigem Wasserlassen führt, im Extremfall auch zu Austrocknung und Nierenversaen. Außerdem kann sich Kalk in den Gefäßen und im Gewebe ablagern.

Dez 9th, 2009 | By | Category: Allgemein, Ernährung, Krankheiten ,



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