Psychische Störungen bei Kindern (2) – Schulangst-Symptome und Folgen
Oft weigern Kinder sich dann zur Schule zu gehen, wenn sie in der Zeit davor viel zu Hause waren, wie zum Beispiel nach den Ferien oder nach einer Krankheit, aber auch Ereignisse die belastend für Kinder sind, können Schulangst auslösen. Dazu zählen Umzüge, Schulwechsel oder der Tod von Familienmitgliedern oder auch Haustieren.
Kinder die Schulangst haben, sind meist Kinder mit Trennungsängsten. Sie laufen in der Wohnung dem Vater oder der Mutter immer hinterher, weigern sich ins Bett zu gehen, haben Angst vor Tieren, Einbrechern oder davor, allein im Dunkeln zu sein.
Diese Kinder brauchen dringend Hilfe, denn die Folgen dieser Ängste können langfristig sehr schwerwiegend sein. Schwere soziale und schulische Probleme können auftreten, wenn das Kind lange nicht die Schule besucht und seine Freunde nicht sieht. Eltern sollten, wenn sie diese Symptome bei ihrem Kind bemerken, einen Kinder- und Jugendpsychiater aufsuchen. Er kann den Kindern wieder Mut geben und die Eltern entlasten, denn meist ist es nicht die Schule, die die Kinder fürchten, sondern das Verlassen des elterlichen Hauses. Wenn die Ursachen für die Angst tiefer liegen, muss über einen längeren Zeitraum eine Therapie erfolgen. Sind ältere Kinder von Schulangst betroffen, ist dies eine schwere Erkrankung. Sie muss intensiv behandelt werden.
Die unbegründete Angst das Haus zu verlassen, kann immer behandelt werden!
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