Schizophrenie – krankhafte Wahnvorstellungen und Halluzinationen
Die Art der Schizophrenie wird an den Symptomen unterschieden. Eine Schizophrenie ist keine multiple Persönlichkeitsstörung. Mehrere Persönlichkeiten innerhalb eines Menschen, treten bei Schizophrenie nicht auf.
Man unterscheidet die paranoide Schizophrenie, die Hebephrenie, die Schizophrenia Simplex und die katatone Schizophrenie. Die häufigste ist allerdings die paranoide Schizophrenie.
Man unterscheidet bei der Schizophrenie zwei Arten von Symptomen. Zum einen die Negativ-Symptome und zum anderen die Positiv-Symptome. Die Negativ-Symptome treten meist zuerst auf. Zu diesen gehören Konzentrations- und Willensschwäche, Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Gewichtsverlust, mangelnde Körperhygiene und Nervosität.
Die Positiv-Symptome sind zum Beispiel Halluzinationen und Wahnvorstellungen, die meist nur in einer akuten Phase auftreten. Die Erkrankten hören Stimmen oder sehen Menschen die gar nicht da sind. Sie beziehen sämtliche Ereignisse auf ihre Person, z.B. hören sie persönliche Botschaften von Radiosprechern. Oft ist auch die Wahrnehmung verzerrt. Sie glauben zum Beispiel ihre Speisen seien vergiftet.
Was die Ursache für Schizophrenie ist, dass ist zum heutigen Zeitpunkt noch nicht genau klar. Man vermutet, dass sie in den Genen desjenigen liegt und familiär weitergegeben wird. Ebenso geht man davon aus, dass die eigene Entwicklung und Persönlichkeit eine große Rolle dabei spielt. Frauen und Männer sind zu gleichen Teilen davon betroffen. Auch bei Kindern kann diese Erkrankung schon auftreten. Schätzungsweise 1% der Menschen sind von Schizophrenie betroffen.
Je früher Schizophrenie erkannt wird, je besser sind die Heilungschancen. Ungefähr ein Drittel der Betroffenen können vollständig geheilt werden. Schizophrenie wird mit Antidepressiva behandelt und mit einer Psychotherapie. Mit unter kann sich die Therapie als schwierig erweisen, weil die Betroffenen durch ihren Verfolgungswahn und ihre Wahnvorstellungen nur schwer Vertrauen fassen. Meist ist auch ein Soziatherapie mit im Behandlungsplan, sowie die Arbeit mit Angehörigen und Partnern. Um Rückfälle zu verhindern, muss der Betroffene meist über Jahre Medikamente regelmäßig zu sich nehmen. Auch die Angehörigen müssen über die Erkrankung gut informiert sein, um eventuelle Rückfälle rechtzeitig zu erkennen. Denn es ist sehr charakteristisch, dass der Betroffene selbst seine Krankheit gar nicht sieht.
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