Schlaf unser Energiespender

Schlaf ist ein Energiespender und für die körperliche, geistige und seelische Gesundheit wichtig. Menschen, die auf Dauer zu wenig schlafen, haben ein erhöhtes Risiko, an Depressionen und Diabetes zu erkranken und leiden häufig unter Übergewicht. Auch Herzinfarkte und Schlaganfälle werden durch zu wenig Schlaf begünstigt.

schlafen

Schlafphasen

Der Schlaf läuft in drei unterschiedlichen Phasen ab. Eine leichtere Schlafphase, eine Tiefschlafphase und eine Traumschlafphase bilden einen Schlafzyklus, der sich in einer Nacht fünf- bis siebenmal wiederholt. Dabei müssen diese drei Phasen nicht immer gleich lang sein. In der ersten Hälfte der Nacht ist der Tiefschlaf länger, in der zweiten Nachthälfte überwiegt der Traumschlaf.

Unterschiedliches Schlafbedürfnis

Das Schlafbedürfnis ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Entscheidend ist, dass man sich am nächsten Tag ausgeruht und fit fühlt. Dennoch sollten es immer sechs bis sieben Stunden sein. Wenn man länger als einen Monat lang nicht mehr gut einschlafen oder durchschlafen kann, macht sich dies in mangelnder Leistungsfähigkeit bemerkbar.

Gründe für Schlafprobleme können sein…

Wenn wir uns am nächsten Morgen wie gerädert fühlen, können die Schlafprobleme viele Ursachen haben. Alkohol, Koffein, Tabak, zu wenig Bewegung, ein zu langer Mittagsschlaf, ein zu warmes Schlafzimmer oder störende Geräusche können die Nachtruhe beeinträchtigen. Natürlich rauben auch Aufregungen und Sorgen die nächtliche Erholung.

medizinische Schlafprobleme

Sind diese Möglichkeiten ausgeschlossen, können medizinische Schlafprobleme vorliegen. Darüber kann eine Untersuchung in einem Schlaflabor Aufschluss geben. Durch eine Nacht mit Infrarot Videoüberwachung und mit Hilfe eines Polysomnographen können Schlafkrankheiten diagnostiziert werden. Der Polysomnograph ist ein Gerät, das Atmung, Puls, Bewegungen von Beinen und Augen registriert und die Gehirnströme aufzeichnet.

Schlafapnoe

Schlafapnoe ist eine häufige Erkrankung. Dabei kommt es durch zu enge Atemwege zu Atemaussetzern, die einen erholsamen Nachtschlaf verhindern und langfristig Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck verursachen.

Wenn wir ausreichend gut geschlafen haben, fühlen wir uns am nächsten Morgen total fit. Dann hat das Gehirn seine nächtliche Arbeit geleistet, die darin besteht, Informationen, die es am Tag aufgenommen hat, in den Langzeitspeicher zu übertragen. Alles, was tagsüber vorübergehend gespeichert wurde, wird reaktiviert und das Gehirn entscheidet während wir schlafen, was ins Langzeitgedächtnis gehört und was nicht.

Schlaf unser Energiespender

Emotionale Informationen und solche, für die im Langzeitgedächtnis schon ein Wissen vorhanden ist, werden dann dort hinzugefügt. Somit ist eine gesunde und ausreichend lange Abfolge der Schlafphasen für die Gedächtnisbildung wichtig. Auch das Immunsystem hat ein Gedächtnis und muss die Informationen über das, was es abwehren soll, abspeichern. Deshalb sollten wir am Tag, wenn wir wach sind, möglichst viele Informationen aufnehmen, denn dann ist die Nachtruhe tiefer und erholsamer und wird zum Energiespender. Diese Informationen können durch geistige und körperliche Anstrengungen erzielt werden.

Mai 5th, 2016 | By | Category: Gesundheit, Leben ,



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