Sonnenbrand (1) – Symptome und vorbeugende Maßnahmen

Trotz eindringlicher Warnung von Hautärzten und dem Wissen um die Risiken zu intensiver Sonnen- bzw. Ultraviolettstrahlung, ist sonnengebräunte Haut weiterhin ein erstrebenswertes Schönheitsideal. Niemand möchte mit käseweißen Gliedmaßen kurze Bekleidung tragen und sich damit auch noch wohlfühlen. Die Gedanken an Sonnenbrand und, schlimmer noch, an zu erwartende Hautschäden wie z. B. Hautkrebs werden verdrängt, das Gewissen durch Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor beruhigt. Dabei schützen diese nur vor Sonnenbrand, nicht aber vor Hautschäden. Ist eine braungebrannte, faltige und alt aussehende „Lederhaut“ wirklich ein schöner Anblick? Das nämlich ist das noch weniger schlimmer Ergebnis jahrelanger intensiver Sonnenanbetung. Wie also kann man Sonnenbrand und Hautschäden vorbeugen, welche Symptome treten auf wenn es doch passiert und wie lässt sich bereits entstandener Sonnenbrand mildern?

So können Sie Sonnenbrand und damit verbundenen Hautschäden vorbeugen:

  • Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung (besonders die Mittagshitze), vor allem wenn Sie sich nicht ausreichend mit Sonnencreme geschützt haben. Bleiben Sie dann lieber im Schatten und/oder tragen Sie lange, luftdurchlässige Kleidung.
  • Sonnenschutzprodukte sollten immer etwa 20-30 min vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit die volle Wirkung erreicht wird.
  • Wenn während des Sonnenbads Wind weht, kann man sich bezüglich der Sonnenintensität sehr täuschen, da die Sonnenstrahlung weniger spürbar ist. Denken Sie daran sich trotzdem ausreichend zu schützen! Dies gilt auch in besonderem Maße für die Sonnenstrahlung im Gebirge und am Wasser. Die Intensität der Bestrahlung wird durch Schnee, Eis oder Wasser verstärkt.
  • Säuglinge und Kleinkinder sowie Menschen, die bestimmte Medikamente (z. B. einige Antibiotika) einnehmen sollten keiner direkten Sonne ausgesetzt werden.
  • Passen Sie die Dauer des Sonnenbads ihrem Hauttyp sowie der Region an und nutzen Sie dementsprechende Sonnenschutzmittel.
    Besonders gefährdete Körperstellen müssen immer geschützt werden: Nase, Schultern, Füße.

Die auftretenden Symptome variieren je nach Dauer und Intensität des ungeschützten Sonnenbads. Demzufolge werden drei Schweregrade unterschieden:

1. Grad: Rötung, Schwellung, Schmerzen der betroffenen Hautregionen
2. Grad: zusätzlich bilden sich Blasen
3. Grad: Ablösung der Oberhaut sowie Zerstörung des Hautgewebes

In besonders schweren Fällen geht der Sonnenbrand mit Fieber, Schüttelfrost Übelkeit und Kreislaufbeschwerden einher.

Wie man Sonnenbrand mit Hausmitteln und homöopathischen Mitteln behandelt, finden Sie hier im zweiten Teil.

Buchtipps zum Thema Sonnenbrand:

Okt 1st, 2009 | By | Category: Gesundheit, Körper ,



Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
Tags: , , , ,

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.