Sport hilft bei Brustkrebs.
In der Sportmedizin gehören die Begriffe „Aerob“ und „Anaerob“ seit langen zur Beschreibung von Trainingsabläufen. Denen, die sich nicht so oft mit dieser Materie beschäftigen, sei folgendes gesagt: Der aerobe Trainingsbereich zeichnet sich durch einen mittleren Puls und eine ruhige Atmung aus. Die Atmung bringt genug Sauerstoff in den Körper, um die Zellen mit ausreichend Sauerstoff zu versogen. Steigt nun die Anstrengung beginnt der Puls zu steigen. Die Muskelzellen benötigen aufgrund der höheren Leistung mehr Sauerstoff als die Lungen aufnehmen können. Der Körper kommt in eine Notsituation. Dies äußert sich durch flache, schnelle Atmung sowie Herzrasen. Die Körperzellen erleiden einen sogenannten oxyidativen Stress. Die Zellen sind nun anfälliger für freie Radikale, die die Zellen nachhaltig schädigen können.
Bei jeder Trainingseinheit sollten Sie darauf achten, dass Sie mindestens 20 Minuten im aeroben Bereich sind. Der Körper wird dann nachhaltig besser mit Sauerstoff versorgt und das Immunsystem angeregt, das dann wiederum effektiver die Krebszellen angreifen kann. Aber auch die negativen Begleiterscheinungen einer Krebstherapie können durch Sport gelindert werden. So klagen viele Krebspatienten über das chronische Müdigkeitssyndrom, welches durch Bewegung milder ausfällt.
Wenn bei der Krebsnachsorge dann auch noch auf eine fettarme Lebensweise umgestellt wird, so kommt es gemäß amerikanischen Forschern zu einer geringeren Rückfallquote. Bei Frauen, die an hormonsensiblen Tumoren litten, konnte das Risiko um etwa 24% reduziert werden. Bei nicht hormonsensiblen Tumoren waren die Ergebnisse noch überraschender. Das Rückfallrisiko reduzierte sich um 42 %.
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