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	<title>Gesundheitsportal &#187; Sterben</title>
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		<title>Den Tod akzeptieren – die Sterbephasen (II).</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 20:04:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeppoo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über das bekannteste Sterbephasenmodell, das der Ärztin Elisabeth Kübler-Ross, wurde bereits im ersten Teil berichtet. Nun geht es um weitere Modelle, die von anderen Sterbeforschern entwickelt wurden aber weit weniger bekannt sind.

Mehr Religiosität
Helmut Reinhold Zielinski war als Seelsorger in einem Krankenhaus tätig. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung bei der Betreuung von Sterbenden, konnte er das Phasenmodell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Über das <strong>bekannteste Sterbephasenmodell, das der Ärztin Elisabeth Kübler-Ross</strong>, wurde bereits<strong><a title="Sterbephasen - 1.Teil" href="http://www.leben-mit-gesundheit.de/den-tod-akzeptieren-%E2%80%93-die-sterbephasen-i.html" target="_self"> im ersten Teil </a></strong>berichtet. Nun geht es um <strong>weitere Modelle</strong>, die von anderen Sterbeforschern entwickelt wurden aber weit weniger bekannt sind.</p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<p><strong>Mehr Religiosität</strong><br />
Helmut Reinhold Zielinski war als Seelsorger in einem Krankenhaus tätig. Aufgrund seiner eigenen Erfahrung bei der Betreuung von Sterbenden, konnte er das Phasenmodell von Kübler-Ross mit seinen Erkenntnissen abgleichen. <strong>Zielinski bestätigte die ersten vier Phasen</strong>, beurteilte aber die letzte Phase der Zustimmung anders. Seiner Meinung nach hat der Sterbende in dieser Phase nicht den Wunsch sich zurückzuziehen, so wie es Kübler-Ross beschrieb, sondern der <strong>Patient möchte in dieser Zeit über den Sinn des Lebens, über Gott und das Leben nach dem Tod sprechen</strong> bzw. nachdenken. Zielinski bezeichnete die letzte Phase als religiöse oder metaphysische Phase.</p>
<p><strong>Gleichzeitige Akzeptanz und Verleugnung</strong><br />
Das Modell des Psychiaters A. Weismann beruht auf <strong>drei Phasen</strong>, die ein unheilbar Kranker mit der Auseinandersetzung des eigenen Todes durchläuft. In allen drei Phasen finden eine <strong>Akzeptanz und eine Verleugnung des bevorstehenden Todes statt</strong>. Am Anfang, in der ersten Phase, überwiegt die Verleugnung. Der Patient erkennt Symptome und Vorzeichen der Krankheit, ignoriert sie aber und verschleppt notwendige Arztbesuche. In der zweiten Phase steht die Diagnose fest. Der Patient wechselt beständig zwischen der Akzeptanz und der Verleugnung. In der letzten Phase ist der Sterbende bereits geschwächt und die Heilungsversuche der Ärzte wurden aufgegeben. Der Patient akzeptiert nun immer mehr den bevorstehenden Tod.</p>
</div>
<div style="background-color:#9EE7A0; color:#0DB466; padding: 6px 150px;"><a style="font-size:14px;" href="http://astore.amazon.de/lebengesund-21" title="Gesundheitstipps" ><strong>Gesundheitstipps</strong></a> &#8211; Schauen Sie mal vorbei.</div>
<div>
<p><strong>Akute und konkrete Angstzustände</strong><br />
Ebenfalls ein <strong>dreistufiges Modell </strong>wurde durch den Psychiater E. M. Pattison entwickelt. In der ersten Phase erfährt der Sterbende die Nachricht des nahen Todes. Der <strong>Patient reagiert panisch</strong> und mit akuten Angstzuständen sowie Verzweiflung. Die <strong>zweite Phase ist durch konkrete Ängste</strong> und Sorgen gekennzeichnet. Der Betroffene macht sich bspw. Sorgen um seine Familie oder hat Angst vor Schmerzen. In der <strong>letzten Phase</strong> zeigt der Betroffene zunehmends <strong>Desinteresse</strong> an seinem Umfeld und zieht sich immer mehr zurück.</p>
<p>Die Modelle helfen zu verstehen, mit welchen psychischen Belastungen Sterbende zurechtkommen müssen, dennoch werden sie <strong>oftmals kritisiert</strong>. Die Persönlichkeit des Einzelnen wird zu sehr außer acht gelassen meinen die Kritiker. Die menschlichen Eigenheiten, die gesammelten Erfahrungen aber auch die Religiosität des Individuums lassen sich, nach ihren Argumenten, nicht so einfach strukturieren.
</div>
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		<title>Den Tod akzeptieren – die Sterbephasen (I).</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 19:55:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>seeppoo</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sterben ist der abschließende Teil des Lebens. Aber auch wenn es sich um eine unausweichliche Tatsache handelt, die jeden Menschen früher oder später betrifft, stellen die Akzeptanz und die Verarbeitung des eigenen bevorstehenden Todes eine psychische Belastung dar. So genannte Thanatologen bzw. Sterbeforscher untersuchen, wie sich Sterbende mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Aus einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sterben ist der abschließende Teil des Lebens. Aber auch wenn es sich um eine unausweichliche Tatsache handelt, die jeden Menschen früher oder später betrifft, stellen <strong>die Akzeptanz und die Verarbeitung des eigenen bevorstehenden Todes eine psychische Belastung dar</strong>. So genannte <strong>Thanatologen bzw. Sterbeforscher</strong> untersuchen, wie sich Sterbende mit dem eigenen Tod auseinandersetzen. Aus einer Vielzahl von Beobachtungen haben Sie Modelle entwickelt, welche das Verhalten und die <strong>Gefühlslage der Betroffenen beschreiben</strong>. Das bekannteste Konzept ist das<strong> Phasenmodell der Ärztin Elisabeth Kübler-Ross</strong>. Sie beschrieb die Verarbeitung einer Sterbenachricht in <strong>fünf aufeinanderfolgenden Schritten</strong>. Diese sind:<span id="more-957"></span></p>
<ol>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Verleugnung</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Zorn</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Verhandeln</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Depression</span></li>
<li><span style="background-color: #ffffff; ">Zustimmung</span></li>
</ol>
<p>In der <strong>ersten Phase</strong> erfährt der Betroffene von seiner schweren und unheilbaren Krankheit. Der <strong>Patient zweifelt </strong>dies an und verlangt zusätzliche Untersuchungen. Er wirft dem medizinischen Personal Unfähigkeit vor oder glaubt an eine Verwechslung. Ärztliche Anordnungen werden nicht befolgt, da der Betroffene davon ausgeht, dass sie auf einer <strong>„falschen“ Diagnose </strong>beruhen.</p>
<p>In der <strong>Zornphase </strong>hat der Betroffene die <strong>Diagnose akzeptiert und reagiert mit negativen Emotionen</strong>. Über allem schwebt die ständige Frage: „Warum ich?“. Oftmals kommt es zu Streitigkeiten mit der Familie und Freunden sowie dem Pflegepersonal. Die Gründe sind dabei meist nichtig wie beispielsweise angeblich schlechtes Essen, Straßenlärm, Inneneinrichtung des Krankenhauszimmers etc.</p>
<p>In der <strong>dritten Phase </strong>versucht der Betroffene mehr <strong>Lebenszeit zu erhandeln</strong>. Es wird um andere bzw. neue Therapien gefeilscht. Der Patient hält sich an alle ärztlichen Anweisungen und signalisiert so seine Bereitschaft alles Erdenkliche zu tun. Es kommt oft dazu, dass sich der Betroffene auch über dubiose Therapienansätze informiert und bereit ist hohe Geldsummen dafür zu bezahlen.</p>
<p>Die<strong> vierte Phase</strong> ist durch <strong>Depressionen </strong>gekennzeichnet. Wobei es sich nicht um Depressionen im medizinischen Sinne handelt, die medikamentös behandelt werden müssten. Es handelt sich eher um eine tiefe Traurigkeit. Der Patient setzt sich mit seinem Leben auseinander. Es werden beispielsweise verpasste Chancen und getroffene Entscheidungen bereut. In dieser Phase ist die Person emotional in der Lage, bestimmte Dinge, die das Ableben betreffen, zu regeln. Das Testament wird meist in dieser Phase aufgesetzt oder geändert.</p>
<p>In der <strong>letzten Phase</strong> ist der Betroffene meist <strong>frei von Emotionen</strong>. Er ist in sich gekehrt und erwartet den nahen Tod. Lediglich ein schwacher Glaube an ein „Wunder“ bleibt bestehen. Davon spüren Angehörige und Pflegepersonal aber nichts mehr, da der Sterbende viel schläft und meist nicht gestört werden will.</p>
<p>Auch wenn dieses Fünf-Phasenmodell am bekanntesten ist, bleibt es, wie alle Sterbemodelle, umstritten. Lesen Sie im zweiten Teil <strong>welche anderen Modelle </strong>es gibt und welche Kritikpunkte über Sterbephasenmodelle geäußert werden. (<strong><a title="Sterbephasen 2. Teil" href="http://www.leben-mit-gesundheit.de/den-tod-akzeptieren-%E2%80%93-die-sterbephasen-ii.html" target="_self">hier</a></strong>)</p>
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