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	<title>Gesundheitsportal &#187; Suchtmittel</title>
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		<title>Sucht(2) – Ursachen und Entstehung von Sucht und ihre Folgen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einer Abhängigkeit liegen immer viele verschiedene Faktoren zugrunde. Es kommt zum einen immer auf die Art der „Droge“ an und zum anderen spielt die Persönlichkeit, das soziale Umfeld und die Entwicklung eine tragende Rolle.

Es gibt Menschen die wesentlich anfälliger sind, von einer Droge abhängig zu werden. Jemand mit fehlendem Selbstbewusstsein oder mit Komplexen ist viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Einer Abhängigkeit liegen immer viele verschiedene Faktoren zugrunde. Es kommt zum einen immer auf die Art der „<strong>Droge</strong>“ an und zum anderen spielt die Persönlichkeit, das soziale Umfeld und die Entwicklung eine tragende Rolle.</p>
<p><span id="more-626"></span></p>
<p>Es gibt Menschen die wesentlich anfälliger sind, von einer Droge <strong>abhängig</strong> zu werden. Jemand mit fehlendem Selbstbewusstsein oder mit Komplexen ist viel anfälliger von einer Droge abhängig zu werden. Suchtfördernd sind Langeweile, Problemverdrängung, der Spaß am Verbotenen, Geltungsdrang, Beeinflussbarkeit, Kontaktstörungen und auch genetisch Veranlagung des Betroffenen. Das soziale Umfeld ist sehr entscheidend. Es gibt Kreise in denen <strong>Alkohol</strong>, <strong>Kokain</strong> oder <strong>Haschisch</strong> beispielsweise um Alltag gehören.<br />
Kinder, die ihre Eltern im Alltag alkoholisiert erleben, fassen dies als Normalzustand auf und sind selbst viel anfälliger. Auch der Einfluss von Gleichaltrigen ist sehr groß.</p>
</div>
<div style="float:left;padding-right:15px;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3766335332?ie=UTF8&#038;tag=popsonstag-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3766335332"><img style="border:0px;" src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/11XF6R12VHL._SL160_.jpg" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=popsonstag-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3766335332" width="1" height="1"  alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
<div><strong>Medikamentenmissbrauch</strong> entsteht oft aus einer Erkrankung heraus und beruht auf körperlichen Beschwerden oder psychosomatischen Störungen. Gegen die Symptome der Erkrankung nimmt der Betroffene meist eine Vielzahl von Medikamenten zu sich, die sie selbst wählen oder die ein Arzt verordnet hat unkontrolliert, so dass sie meist gegen die Beschwerden gar nicht wirken.</p>
<p>Eine wichtige Rolle bei der Entstehung einer Abhängigkeit spielt auch, wie einfach sich die Suchtmittel beschaffen lassen. Man vermutet, dass ein <strong>Alkoholabhängigkeit</strong> nicht zuletzt deswegen so verbreitet ist, weil Alkohol einfach überall zu bekommen ist. Alkohol wirkt berauschend, enthemmend und angstlösend. Dieser Zustand ist sehr einfach zu erreichen.</p>
<p>Bei manchen Abhängigen spielt der Reiz des Verbotenen die entscheidende Rolle, gerade wenn die Substanz besonders schwer zu beschaffen ist.<br />
Es gibt Drogen, die schneller abhängig machen als andere. Auch das ist entscheidend, dabei ob eine Abhängigkeit entsteht. Dabei spielt die Persönlichkeit aber immer auch eine entscheidende Rolle und auch wie der Körper auf die entsprechende <strong>Droge</strong> reagiert. Wie der Körper auf die Droge reagiert ist bei jedem Menschen unterschiedlich.</p>
<p>Die Folgen einer <strong>Abhängigkeit</strong> sind unterschiedlich und richten sich nach der Art der Droge.<br />
Es gibt Drogen die nur psychisch, aber nicht körperlich abhängig machen, andere wiederum tun beides. Sucht kann katastrophale Folgen haben, von körperlicher Krankheit bis hin zu Lebensgefahr durch Überdosierung, chronischen Schäden von Organen und Anfälligkeit für Krankheiten und Verletzungen. Psychische Schäden sind oft Folge von Sucht. <strong>Depressionen</strong>, Schlafstörungen oder zerrüttete Persönlichkeiten können auftreten. Nicht zuletzt sind die sozialen Veränderungen eine sehr schwerwiegende Folge, von Arbeitslosigkeit, Schulden, Kriminalität, Streit und Verlust alter Freunde bis hin zu  Gewalt in der Familie.
</div>
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		<title>Sucht (1) – Was ist Sucht und wen betrifft es</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 11:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ines</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Zwang]]></category>

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		<description><![CDATA[Sucht ist vermutlich die psychische Störung mit den meisten Betroffenen. Eine Sucht ist keine Schwäche oder ein krimineller Zustand. Sucht ist eine Krankheit. Dieser liegt immer ein zwanghaftes Verhalten zugrunde. Sucht kann an einen bestimmten Stoff gebunden sein aber auch an eine bestimmte verhaltensweise. Unterschieden werden dann psychische Abhängigkeiten mit physischer (körperlicher) Abhängigkeit oder ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Sucht</strong> ist vermutlich die <strong>psychische Störung</strong> mit den meisten Betroffenen. Eine Sucht ist keine Schwäche oder ein krimineller Zustand. Sucht ist eine Krankheit. Dieser liegt immer ein <strong>zwanghaftes Verhalten</strong> zugrunde. Sucht kann an einen bestimmten Stoff gebunden sein aber auch an eine bestimmte verhaltensweise. Unterschieden werden dann psychische Abhängigkeiten mit physischer (körperlicher) Abhängigkeit oder ohne physische Abhängigkeit. Das hängt von der Substanz ab, nach der man süchtig ist.</p>
<p><span id="more-623"></span></p>
<p>Sucht entsteht schleichend, niemand wird von einem Tag auf den anderen abhängig von etwas. Meist zieht es sich über Monate oder auch Jahre hin. Für Angehörige und Betroffene sind sie deswegen schwer erkennbar. Es gibt verschiedene Arten von Süchten. Die bekannteste ist wohl die <strong>Alkoholsucht</strong>, aber auch Spielsucht, <strong>Tablettensucht</strong>, <strong>Drogensucht</strong>, Sexsucht oder Internetsucht sind sehr bekannt und verbreitet.</p>
<p>Die Anzahl der Süchtigen in Zahlen zu fasse ist sehr schwierig, weil die Dunkelziffer enorm hoch ist. Derzeit geht man wohl von 5-7% der deutschen Menschen aus, die abhängig sind. Die Dunkelziffer ist dabei nicht berücksichtigt. Schätzungsweise 3 Millionen Menschen in Deutschland sind <strong>alkoholabhängig</strong>, bis zu 2 Millionen <strong>medikamentenabhängig</strong>, ca. eine halbe Million nehmen wohl illegale Drogen. Für die nicht stoffgebunden Süchte, wie <strong>Sexsucht</strong>, <strong>Spielsucht</strong> und <strong>Internetsucht</strong> gibt es kaum Zahlen.</p>
</div>
<div style="float:left;padding-right:15px;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/345684476X?ie=UTF8&#038;tag=popsonstag-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=345684476X"><img style="border:0px; " src="http://ec1.images-amazon.com/images/I/51iXigBFsJL._SL160_.jpg"/></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=popsonstag-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=345684476X" width="1" height="1"  alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></div>
<div>Nicht jede Einname eines Suchtmittels führt aber zur Abhängigkeit. Doch wann geht ein Gebrauch in einen <strong>Missbrauch</strong> über? Unser Gehirn hat eine Art Belohnungszentrum. Wenn wir etwas Positives oder Schönes erfahren, tritt dieses in Aktion und schüttet <strong>Dopamin</strong> aus. Dadurch weiß das Gehirn, jetzt kommt schöner Reiz von außen, wie Freude oder auch Euphorie. Das Gedächtnis merkt sich das und sucht nach diesen Reizen. Etwas Ähnliches löst das Suchtmittel aus. Oft noch um ein vielfaches mehr. Dopamin wird dann aber viel zuviel ausgeschüttet und überschwemmt nahezu das Belohnungssystem. Dadurch lässt die Freude und Euphorie nach, neue Synapsen werden gebildet, um das überschüssige Dopamin aufzunehmen. Dadurch entsteht beim Betroffenen der Drang, immer mehr seines <strong>Suchtmittels</strong> zu sich zu nehmen.</p>
<p>Wann spricht man von Sucht? Der starke Wunsch wird zum Zwang, eine bestimmte Substanz zu konsumieren oder ein bestimmtes Verhalten auszuführen. Die Dosis des Suchtmittels wird immer weiter erhöht. Der Betroffene verliert die Kontrolle darüber, wann er seinen Konsum beginnt oder beendet. Wenn man dem Betroffenen das Suchtmittel entzieht, treten Entzugserscheinungen auf. Die anderen Bereiche des Lebens treten in den Hintergrund und werden vernachlässigt und es wird viel Zeit dafür verwendet, sich das Suchtmittel zu beschaffen oder das verhalten auszuüben. Auch wenn der Körper schon Schäden durch den Konsum aufzeigt, kann der Betroffene seiner <strong>Sucht</strong> nicht nachgeben.
</div>
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