Vitamin A und Beta-Carotin für Vegetarier besonders wichtig

Vitamin A oder auch Retinol ist ein fettlösliches Vitamin, wie auch die Vitamine D, E und K. Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Einige pflanzlichen Lebensmittel enthalten die Vorstufe des Vitamin A die Carotinoide. Das Vitamin wird in der Leber gespeichert und von dort gleichmäßig über das Blut zu den Körperzellen transportiert.

Der Körper benötigt Vitamin A, weil dieses für einige wichtige Funktionen ausschlaggebend ist, so zum Beispiel für das Sehen – Retinol ist Bestandteil der Sehpigmente des Auges, für die Fortpflanzung (Spermatabildung und Plazentaentwicklung) , für die Entwicklung des Embryos, für das Wachstum und die Ausbildung von Hautzellen und die Testosteronproduktion.

Der Tagesbedarf an Vitamin A liegt bei Frauen bei 0,8 mg und bei Männern bei 1 mg. Zwei Drittel dieses Bedarfs bekommt der Mensch aus Fleisch, Innereien, Milchprodukten und Eiern, einen Drittel aus Obst und Gemüse. In gelb- und orangefarbenen Obst und Gemüsesorten sind die meisten Carotinoide, sowie auch in dunkelgrünem Blattgemüse. Das Beta-Carotin ist das bekannteste Carotinoid. Da Carotinoide erst in Vitamin A umgewandelt werden müssen, sollten vor allem Vegetarier darauf achten, dass sie ausreichend Vitamin A zu sich nehmen. Wer sich von gemischter Kost ernährt, nimmt in der Regel ausreichend Vitamin A zu sich.

Gesundheitstipps – Schauen Sie mal vorbei.

Carotinoide sind Radikalfänger im Stoffwechsel. Beta-Carotin kann Sauerstoffradikale abfangen und wirkt hemmend auf Arteriosklerose und vorbeugend bei Krebs.

Reines Vitamin A darf nur unter ärztlicher Aufsicht zu sich genommen werden, da sonst eine Überdosierung vorkommen kann. Eine Überdosierung ist schädlich für den Körper. Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindelanfälle sind die Folge. Langfristige Folgen können Hautveränderungen, Haarausfall, Leberschäden und Skelettveränderungen sein.

Ein Mangel an Vitamin A ist in Deutschland eher selten, kann aber vorkommen. Ursachen dafür können eine zu geringer Zufuhr des Vitamins, eine erschwerte Aufnahme z.B. durch eine Magen-Darm-Erkrankung oder auch ein erhöhter nicht gedeckter Bedarf sein. Risikogruppen für Vitamin A – Mangel sind Schwangere und Stillende.
Symptome für diesen Mangel sind oft erst nach einigen Monaten zu merken und können sich in Form von Nachtblindheit, Sehstörungen allgemein, Appetitlosigkeit, Wachstumsstörungen, Durchfallerkrankungen, Atemwegserkrankungen oder Gewebeschäden äußern.
Es wird wohl inzwischen auch ein Zusammenhang zwischen Vitamin A – Mangel und Krebs, Herz-Kreislauf-Erkankungen und Grauem Star vermutet.

Dez 2nd, 2009 | By | Category: Ernährung, Gesundheit ,



Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
Tags: , , , , , , , , , , ,

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.