Vitamin D schützt vor Herzinfarkt und Krebs
Dez 1st, 2009 | By Ines | Category: Ernährung, Gesundheit
Der Körper kann Vitamin D selbstständig produzieren. Dies geschieht in der Haut mit Hilfe der UV-Strahlen aus dem Sonnenlicht. Der Körper nimmt dieses Vitamin auch aus der Nahrung auf, hat bei einem gesunden Menschen aber nur wenig Relevanz, weil der Körper es schafft, allein aus der UV-Strahlung die ausreichende Menge Vitamin D zu produzieren. Bei kleinen Kindern bis zum 3. Lebensjahr wird Vitamin D in Form von Tabletten zugeführt, da der Körper nicht ausreichend Vitamin D produzieren kann. Zusätzlich halten sich Kleinkinder nicht sooft im Freien auf, so dass die Eigenproduktion auch zurückgeschraubt wird. Es gibt Personengruppen, die eine zusätzliche Menge Vitamin D brauchen, wie Schwangere, Stillende, Senioren und Menschen mit schlecht heilenden Knochenbrüchen. Auch hier wird von außen zusätzlich Vitamin D zugeführt.
Ist nicht genügend Vitamin D im Körper, treten Mangelerscheinungen auf. Diese äußern ich in Form von Muskelschwäche und erhöhter Infektanfälligkeit. Bei Kindern zeigt es sich auch in Form der Rachitis, was eine abnorme Weichheit der Knochen bedeutet und sich zuerst durch Unruhe, Schwitzen und Muskelschlaffheit bei den Kindern zu erkennen ist.
Vitamin D Mangel kann auftreten bei bestimmten Krankheiten der Leber und Niere, bei bestimmten Hormonstörungen, bei gewissen Erbkrankheiten, als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten wie gegen Epilepsie, bei Störungen der Vitamin D-Aufnahme aus dem Darm in den Körper, bei Erwachsenen, an deren Haut kein Sonnenlicht kommt, bei Säuglingen, deren Nahrung nicht genügend Vitamin D enthält.
Wenn man sich durch Medikamente zusätzlich Vitamin D zuführt, sollte man beachten, dass es nicht zu einer Überdosierung kommt. Überdosierung führt zu einem erhöhten Calciumspiegel im Blut und erhöhter Calciumausscheidung mit dem Urin. Daraus folgt dann starker Durst und häufiges Wasserlassen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und in extremen Fällen folgt daraus Austrocknung und Nierenversagen. Ebenfalls führt eine Überdosierung zu Muskelschwäche und Kalkablagerungen im Gewebe, besonders in Blutgefäßen, Leber und Niere.
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