Keine Blutgerinnung ohne Vitamin K
Dez 3rd, 2009 | By Ines | Category: Ernährung, Gesundheit ,
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Vitamin K spielt bei der Blutgerinnung in unserem Körper eine wichtige Rolle. Einige Gerinnungsfaktoren werden mit Hilfe des Vitamins gebildet, so dass bei einer Verletzung die Blutung gerinnt. Auch an der Knochenbildung scheint Vitamin K mit beteiligt zu sein, indem es die Knochen festigt. Allerdings ist es daran nicht allein beteiligt, sondern Proteine, Kalzium und Vitamin D spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.
Tritt ein Mangel an Vitamin K auf, äußert sich das dann darin, dass Blutungen nur sehr schwer zu stillen sind. Mitunter macht sich die Medizin dies dann aber auch zunutze, wenn beispielsweise eine Thrombosegefahr vorliegt, dann wird künstlich ein Vitamin K Mangel erzeugt, so dass die Wahrscheinlichkeit auf Blutgerinnsel verringert wird.
Ein Mangel an Vitamin K kann durch bestimmte Krankheiten des Verdauungssystems hervorgerufen werden, wie z.B. durch Zöliakie oder Morbus Crohn. Ebenso kann bei Krebs, Lebererkrankungen und Kalziummangel ein Vitamin K-Mangel vorliegen. Ein Mangel an Vitamin K ist aber sehr selten, weil über die Darmflora der Grundbedarf an dem Vitamin zugesteuert wird, wenn es einmal zu einer nicht ausreichenden Versorgung kommen sollte.
Medikamente wie Antibiotika können den Vitamin K Haushalt beeinträchtigen.
Der tägliche Bedarf an Vitamin K liegt bei ca. 70µg und wird durch eine ausgewogene und gesunde Ernährung in der Regel abgedeckt. Neugeborene haben nur sehr wenig Vitamin K in ihrem Körper, so dass ihnen direkt nach der Geburt und in den darauffolgenden Tagen dieses Vitamin zusätzlich verabreicht wird.
Vitamin K kommt in vielen Lebensmitteln vor, so z.B. in frischem grünen Blattgemüse, Sauerkraut, Blumenkohl, Rosenkohl, Getreide, Geflügel und Rindfleisch.
Eine Überdosierung mit Vitamin K ist im Grunde kaum möglich, wenn man nicht zusätzliche Präparate zu sich nimmt. In sehr seltenen Fällen können Reaktionen der Haut auftreten.
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