Was ist zu tun bei einer Fructose-Intoleranz? [Sponsored Post]

Wenn Pflaumen, Fruchtriegel und selbst zuckerreduzierte Softdrinks Bauchschmerzen verursachen, dann besteht die Möglichkeit, dass Sie unter einer Fructoseintoleranz leiden. Doch wie kommt es überhaupt dazu?

In einem gesunden und intakten Darm gibt es eine ganz bestimmte Anzahl von Bakterien. Im Dünndarm gibt es kaum welche und im Dickdarm gibt es sehr viele. Normalerweise wird Fruchtzucker im Dünndarm über Eiweiße ins Blut abgegeben. Sofern eine Fructose-Malabsorption vorliegt, gibt es keine allergische Reaktion. Abhängig von der Ausprägung der Unverträglichkeit schwankt der Anteil von Fruchtzucker bei den Bakterien im Dickdarm.

Im Dickdarm zerlegen die Bakterien den ankommenden Fruchtzucker in Kohlendioxid, Wasserstoff und Fettsäuren. Dadurch werden Blähungen, Bauchschmerzen und ein durchfallartiger Stuhlgang verursacht. Es können auch Verstopfungen auftreten. Alle diese Störungen werden in der Regel auch mit einer Depression begleitet. Es ist zu vermuten, dass die Aufnahme von Aminosäure Tryptophan behindert wird.

Die langfristigen Folgen sind verheerend. Es sammeln sich Bakterien im Dickdarm an, und wachsen mit der Zeit der Süße sogar entgegen. Dadurch treten krampfartige Zustände und Übelkeit ein. Sofern also plötzlich heftige Bauchschmerzen eintreten, oder Fieber eintritt, so sollte ein Arztbesuch folgen. Es könnten auch eine Blinddarmentzündung dahinterstecken. Wenn der Stuhlgang schleimig oder blutig ist, dann sollte man einen Darmspezialisten aufsuchen. Die Diagnose kann auch von einem Arzt mithilfe eines Atemtestes festgestellt werden. Vor diesem Test nimmt die betroffene Person etwas Fructose zu sich. Im Atem befinden sich dann die typischen Stoffe, welche meist auf den gestörten Bakterienstoffwechsel zurückzuführen sind. Allerdings sollte dieser Test nur mit Bedacht durchgeführt werden. Denn der Patient nimmt Fructose zu sich.

Sofern eine Fructoseunverträglichkeit diagnostiziert worden ist, bleibt der betroffenen Person nichts anderes übrig als die Aufnahme von Fruchtzucker zu reduzieren. Die Aufnahme über Ernährung und Getränke sollt soweit gesenkt werden, dass keine Schmerzen mehr auftreten. Experten zufolge sollte man sich in den ersten drei bis vier Wochen fructosefrei ernähren.

Fructose ist viel in Obst, Trockenobst, Fruchtsäften, Weiß- und Rotkohl, Zwiebeln, Honig, Limonaden und Likör vorhanden. Weiterhin sollten auch sämtliche Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit vermieden werden. Die betroffene Person sollte gerade in der Anfangsphase auf ballaststoffreiche Vollkornprodukte verzichten. Denn dadurch kann der angegriffene Darm entlastet werden.

Jun 9th, 2018 | By | Category: Ernährung ,



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