Was tun bei Ängsten und Phobien? – Hilfreiche Maßnahmen zum Umgang

Ängste und Phobien betreffen viele Menschen. Wie viele Phobien es gibt, weiß man gar nicht genau. Man unterscheidet die einfache Phobie, die soziale Phobie und die Agoraphobie. Bei einer einfachen Phobie fürchtet sie der Betroffene vor einer Sache, einem Ort oder einer Situation. Bei der sozialen Phobie meidet der Betroffene öffentliche Situationen wie Partys oder Menschenaufläufe. Bei der Agoraphobie fürchten die Betroffenen fremde Orte, was dazu führt, dass sie ihr Haus so gut wie nie verlassen.

Was kann man tun um sich von seiner Angst nicht beherrschen zu lassen?

1. Positiv denken! Meist liegen einer Phobie negative Erfahrungen zugrunde. Die Angst sollte man rauslassen und sich frei von negativen Gedanken machen. Man soll nicht denken: „Ich werde in der U-Bahn ersticken.“ Sonder „Alle diese Menschen hier würden nicht U-Bahn fahren, wenn sie ersticken würden.“
2. Sich der Angst stellen! Eine Angst überwindet man nicht, wenn man den Situationen die sie hervorruft vermeidet. Man muss sich klar machen, dass das, was man erwartet oder sich vorstellt, nicht passieren kann. Schrittweise muss man sich der Situation nähern. Vielleicht immer im Beisein einer vertrauten Person.
3. Gedankenspiele! Wenn die Angst einen zu überwältigen droht, kann man zum Beispiel von 100 rückwärts zählen oder Kreuzworträtsel machen oder laut sprechen. Wenn man konzentriert ist, hat man keine Zeit mehr für die furchteinflößenden Gedanken.
4. Die Angst messen! Auf einer Skala von 1 bis 10 kann man seine Angst einordnen, dadurch lernt man das die Ängste unterschiedlich stark sind. Wenn man diese Werte aufschreibt mit der dazugehörigen Situation und was man gemacht hat, fällt es einem beim nächstem mal schon leichter, sich daran zu erinnern und dieselben Gegenschritte zu machen.
5. Das Positive der Situation betrachten! Stellen sie sich die Frage, wie wahrscheinlich das ist, was sie befürchten. Wie viele Leute sind schon in der U-Bahn erstickt? Wie viele Flugzeuge stürzen ab? Wie viele Menschen sterben durch Spinnen?
6. Kleine Siege feiern! Jede überstandene Situation der Angst ist ein persönlicher Sieg. Da kann man sich schon mal auf die Schulter klopfen oder sich was Schönes gönnen.
7. Koffein meiden! Koffein kann Symptome auslösen die einer Panikattacke ähneln. Deshalb Koffein am besten gänzlich meiden.
8. Adrenalin verbrennen! Bewegung verbrennt Adrenalin. Jede Panikattacke oder Angstschub erhöht den Ausstoß von Adrenalin im Körper. Wenn die Panik einen überfällt, nicht still rumsitzen, sondern Bewegung.
9. Spiel mit den Muskeln! Wenn Bewegung nicht möglich ist, dann sollten im Wechsel die Muskeln angespannt und entspannt werden. Dadurch verbrennt der Körper Adrenalin.

Buchtipps zum Thema Angst und Depressionen:

Okt 11th, 2009 | By | Category: psychische Erkrankungen ,



Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
Tags: , , , , ,

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.