Wie entsteht eine Depression
Serotonin ist der Botenstoff im Gehirn, der für den Informationsaustausch zwischen den Zellen im Gehirn verantwortlich ist. Er beeinflusst Schlaf, Antrieb und Wohlbefinden. Ist der Serotoninhaushalt gestört, sind es meist die drei Dinge, die dem Betroffen zuerst fehlen.
Depressionen werden nach ihrem Schweregrad eingeteilt. Dieser und auch der Verlauf der Krankheit können sehr unterschiedlich sein. Je länger die Symptome vorhanden sind und je komplexer sie sind, umso schwerwiegender kann die Depression sein. Depressionen können auf verschiedenen Ebenen auftreten. Auf der emotionalen: gekennzeichnet z.B. durch Gefühllosigkeit und Trübsinn. Auf der Ebene der Motivation, so dass man unfähig ist Entscheidungen zu treffen und antriebsschwach ist. Manche sind im Denken beeinträchtigt und neigen zu starkem Grübeln. Auf der Verhaltensebene zeigen sich Angstzustände oder rast- und ruheloses Auftreten. Auch körperliche Beschwerden zeigen sich verstärkt, wie z.B. Erschöpfung und Rückenprobleme. Ebenso kann es zu Appetit-, Schlaf- und Verdauungsstörungen kommen. Nicht alle diese Ebenen müssen gleichzeitig betroffen sein, aber meist zeigt sich, dass die Krankheit über mehr als eine Ebene hinausgeht.
Ursachen die zu einer Depression führen können ganz verschiedene sein. Als Beispiele seien an dieser Stelle erstmal nur Stress, traumatische Erlebnisse, Vererbbarkeit, schwere Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten angeführt. Die Ursachenpalette ist weit gefächert. In den meisten Fällen der Depression hat der Betroffene nicht durch seinen Lebensstil dazu beigetragen.
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