Windpocken – Homöopathische und schulmedizinische Behandlung

Windpocken sind eine typische Kinderkrankheit, die ein Großteil der Bevölkerung bereits durchlebt hat. Was sind aber die typischen Symptome und vor allem wie können sie mit schulmedizinischen und homöopathischen Mitteln bekämpft werden? Hier sind die wichtigsten Fakten, die sie wissen sollten, wenn ihr Kind erkrankt.

Verursacher der Windpocken ist der Varizella-Zoster-Virus. Bei der Ersterkrankung führt er zu den Windpocken. Der Virus kann aber im Körper verbleiben und wird wieder aktiv, wenn die Person im Laufe des Lebens eine Phase durchlebt, in der die Abwehrkräfte geschwächt sind. Eine erneute Erkrankung führt dann zu einer Gürtelrose. Da die Krankheit hoch ansteckend ist, sollten Sie sich von Windpocken- und Gürtelrosenkranken fernhalten.

Folgende Symptome treten bei Windpocken auf:

  • Es kann zu Symptomen in der Frühphase kommen, die aber zu unspezifisch sind, um in dieser Phase bereits auf Windpocken zu schließen. Dazu gehören leichtes Fieber, Müdigkeit und allgemeines Unwohlsein.
  • Es kommt zu kleinen roten Flecken auf der Haut, die sich innerhalb von Stunden ausbreiten und verändern. Schnell bilden sich Papeln und Bläschen. Typischerweise tritt der Ausschlag zuerst am Kopf aus und verbreitet sich dann von dort ausgehend.
  • Innerhalb eines Tages sind aus den Flecken mit Flüssigkeit gefüllte Bläschen geworden. Die Flüssigkeit ist zuerst klar, wird mit der Zeit aber trüb.

Wie wird der Arzt die Windpocken (auf schulmedizinische Art und Weise) behandeln?

  • Grundsätzlich wird eine Juckreiz lindernde Lotion verschrieben. In schwierigen Fällen kann es sein, dass Ihnen zu einem Antihistaminikum geraten wird, welches normalerweise bei Allergien eingesetzt wird.
  • Sollte hohes Fieber aufgetreten sein, wird ein fiebersenkendes Mittel, meist für die Nachtstunden, verschrieben. Dies ist aber eher selten der Fall.
  • Bei eitrigen Entzündungen, die meist durch das unbedingt zu vermeidende Aufkratzen bedingt werden, wird der Arzt Ihnen ein Antibiotikum mitgeben.

Es gibt inzwischen eine Vielzahl von Menschen, die lieber auf Medikamente aus der Naturheilkunde zurückgreifen wollen. Die Homöopathie hält auch hierfür die passenden Tropfen oder Globuli bereit.

  • Mittel der ersten Wahl gegen die Bläschen und den Juckreiz ist Rhus toxicodendron.
  • Begleitend können Sie Acontium für die Anfangsphase verwenden. Hierdurch wird das oftmals verängstigte Kind beruhigt, so dass es nicht zu übermäßigem Stress kommt.
  • Sulfur verbessert die Reaktionskraft des Kindes und hilft die Krankheit richtig auszukurieren.

Sie sollten auf jedem Fall ihrem Kind genug Zeit geben, um die Windpocken richtig kurieren zu können. Die ist wichtig, um das Risiko, dass sich der Virus im Rückenmark einnistet, zu verringern.

Buchtipps
zum Thema Kinderkrankheiten und Homoöpathie:

Aug 21st, 2009 | By | Category: Homoöpathie, Krankheiten ,



Themenrelvante Beiträge auf leben-mit-gesundheit.de:
Tags: , , , , , , , ,

Leave Comment

You must be logged in to post a comment.